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Moritz, Rosa, Henny und Julius Katz, Ludwigstr. 10

Abb. 1: Moritz Katz mit seinen Kindern Julius und Henny (Foto: privat)

Fast ein Jahrhundert nach ihrer Geburt in Stuttgart hat Henny Porter, geborene Katz, im Januar 2025 im Deutschen Generalkonsulat in Miami erstmals die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Alter von 99½ Jahren schlug sie damit ein neues Kapitel in ihrer an Abenteuern und Wendungen reichen Lebensgeschichte auf.
 
Ihre Eltern stammen aus Galizien, bis 1918 Teil des Habsburger Kaiserreichs. Dank der Germanisierungsbestrebungen der k. u. k.-Beamten erhielten Juden bevorzugt deutsche Familiennamen, so auch die Familien von Moritz (Moshe) Katz und Rosa (Roza) Roth. Moritz Katz, geboren am 17. Februar 1896, stammt aus Lubaczów, seine spätere Frau Rosa Roth, geboren am 15. November 1898, aus dem rund 120 km südlicher gelegenen Wielopole bei Sanok.

Der wachsende Antisemitismus und die schwierige wirtschaftliche Lage in Galizien haben ab Ende des 19. Jahrhunderts viele Menschen zur Auswanderung gen Westen veranlasst, ins Deutsche Reich und bis nach Amerika. Das gilt auch für die drei Anfang des 20. Jahrhunderts noch lebenden Söhne der Familie Katz. Hermann Hirsch, der Älteste, zieht mit seiner Familie noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs nach Karlsruhe, später nach Esslingen. In Esslingen lebt seit 1920 ebenfalls Isaac Katz, der ab 1923 Teilhaber eines Textilgeschäfts in Stuttgart ist. So zieht es auch Moritz, der als Infanterist auf Seiten Österreich-Ungarns am Ersten Weltkrieg teilgenommen hat, nach 1918 nach Württemberg. 1924 heiratet er in Esslingen Rosa Roth, die bei der Hochzeit noch eine Adresse in (Duisburg-)Hamborn angibt. Die Trauzeugen sind enge Verwandte: Moritz‘ Bruder Hermann und Rosas Bruder Leo (Leiser), Kaufmann in Stuttgart.

Familiengeschichte in Stuttgart

Abb. 2: Stuttgarter Adressbuch 1926, Teil IV, S. 188 (Quelle: WLB)

Das Ehepaar Moritz und Rosa Katz lässt sich kurz nach der Heirat ebenfalls in Stuttgart nieder, Tochter Henny kommt hier am 8. August 1925 zur Welt. Mit dem am 27. Januar 1929 geborenen Sohn Julius Adolf ist die Familie komplett. Die junge Familie wohnt zunächst im Leonhardsviertel in der Katharinenstraße; quasi um die Ecke betreibt Moritz Katz gemeinsam mit seinem Partner Oskar Pariser einen Großhandel für Schuhmacher-Artikel und Schuhe, außerdem in der Holzstraße das Schuhhaus im Zentrum Katz u. Pariser OHG. Doch die wirtschaftliche Krise trifft auch diese beiden Unternehmen: Im Februar 1927 wird „die Geschäftsaufsicht zur Abwendung des Konkurses angeordnet“. Binnen eines Jahres werden Groß- und Einzelhandel liquidiert.

Abb. 3: Rosa Katz mit Henny und Julius (Foto: privat)

Doch Moritz gibt nicht auf und konzentriert sich auf den Schuheinzelhandel. Anfang der 1930er Jahre gibt es nicht nur das Schuhhaus im Zentrum Katz u. Cie. in der Stuttgarter Holzstraße, sondern ab 1929 auch eine Filiale in Schwenningen und später außerdem eine Filiale in Ludwigsburg. Letztere wird von Moritz‘ Bruder Hermann Katz geführt, der dort Frau und Tochter sowie eine Angestellte beschäftigt.

Moritz Katz konzentriert sich auf das Geschäft in Stuttgart, ist beruflich viel unterwegs. Rosa Katz ist nicht nur mithelfende Ehefrau, sondern neben ihrem Mann Gesellschafterin der OHG und bei einer weiteren Unternehmensgründung (Union-Schuhhaus GmbH) 1931 als gleichberechtigte Geschäftsführerin eingetragen, was für die damalige Zeit durchaus ungewöhnlich ist. Der wirtschaftliche Aufstieg ermöglicht auch den Umzug in eine geräumige, gutbürgerliche Wohnung im Stuttgarter Westen in der Ludwigstraße 10 – zunächst als Mieter, später als Eigentümer.

Die Kinder sind in der Obhut eines Kindermädchens, während sich die Eltern um das Geschäft kümmern. Henny Porter erinnert sich später in einem Interview an eine glückliche Kindheit, sie sei sehr sportlich gewesen und mit ihrer Freundin gerne schwimmen gegangen.

Isolation und Verfolgung

Abb. 4: Meldung im NS-Kurier – Südwestdeutsche Tageszeitung für Politik, Wirtschaft, Kultur, 23.06.1932, S. 4 (Quelle: Deutsches Zeitungsportal via WLB)

Doch ab 1932 ändern sich die Zeiten. Die NSDAP hetzt auch in Stuttgart gegen Geschäfte jüdischer Eigentümer. „Kauft nicht in jüdischen Geschäften und Warenhäusern!“, heißt es bereits am 1. April 1933. Die ersten Bekannten und Verwandten verlassen Stuttgart: Moritz‘ langjähriger Geschäftspartner Oskar Pariser emigriert im April 1933 mit seiner Familie nach Südfrankreich, sein Bruder Isaac in Esslingen wandert 1937 mit der Familie nach Palästina aus. Sie und viele andere sind weniger optimistisch als Moritz und Rosa Katz, die das Erarbeitete ungern aufgeben wollen und an ein rasches Ende des NS-Regimes glauben, so erinnert sich Henny Porter. Auch die Kinder spüren die zunehmende Isolierung. Henny muss 1933 auf die jüdische Schule wechseln, Freundinnen verschwinden und auf den geliebten Schwimmsport muss sie bald ebenfalls verzichten.

Abb. 5: Stuttgarter NS-Kurier, 20.07.1935 (Quelle: Deutsches Zeitungsportal via WLB)

Angesichts der immer stärker werdenden Einschränkungen und der wachsenden Isolierung informiert sich Moritz Katz über Ausreisemöglichkeiten nach Südamerika oder in die USA, er denkt über eine Schuhproduktion in Brasilien nach. Seine Frau plädiert für die USA, schließlich leben dort bereits vier ihrer Brüder und ihre Schwester Pauline.

1938 spitzt sich die Situation zu. Der gewalttätige Terror im Umfeld des „Anschlusses“ Österreichs im März in Wien, das Scheitern der internationalen Konferenz in Evian über eine Lösung für jüdische Flüchtlinge im Juli und der Beschluss der polnischen Regierung, polnischen Juden im Ausland die Staatsbürgerschaft zu entziehen, all diese Ereignisse markieren die immer stärker werdende Bedrohung.

Am 28. Oktober 1938 wird diese Bedrohung ganz konkret: Die in Deutschland lebenden polnischen Juden werden vom NS-Regime quasi über Nacht nach Polen abgeschoben. Dies trifft auch die hier lebenden Mitglieder der Familien Katz und Roth, die jahre- und jahrzehntelang mit ihren polnischen Pässen unbehelligt in Deutschland wohnten und arbeiteten. In Ludwigsburg werden Hermann Katz mit Frau und Tochter deportiert, in Stuttgart Moritz Katz sowie Rosas Bruder, der Kaufmann und Vertreter für Spitzen Leiser Roth und seine Frau Martha, außerdem Wolf Wilhelm Schlesinger, der Miteigentümer des Hauses in der Ludwigstraße, sowie seine Frau Paula. Auch Hennys Freundin Lilly Friedrich wird zusammen mit ihren Eltern deportiert.

Abb. 6: Kaufhaus Breuninger und Leonhardsplatz mit dem Haus Nr. 8 ganz rechts im Bild (Foto: Sammlung Wibke Wieczorek-Becker)

Es kommt noch schlimmer: In der Nacht vom 9. auf den 10. November werden während der November-Pogrome (Reichspogromnacht) Synagogen angezündet und Geschäfte geplündert. Vor dem Geschäft der Familie Katz, das inzwischen in das eigene Gebäude am Leonhardsplatz 8 umgezogen ist, liegen Schuhe auf der Straße, sind die Schaufenster eingeworfen, erinnert sich Henny Porter. Unter den zehn Geschäften, die laut einem Bericht des amerikanischen Generalkonsuls Honaker besonders schwer beschädigt wurden, ist auch das Schuhgeschäft von Hennys Eltern am Leonhardsplatz.

Da Rosa Katz darauf beharrt, dass nur ihr Ehemann als Eigentümer des Ladengeschäfts und der Häuser den Verkauf unterschreiben kann, kann Moritz Katz Anfang 1939 für kurze Zeit aus Polen nach Stuttgart zurückkehren, bevor er endgültig über die Schweiz nach Italien flüchtet. Im März 1939 verkauft er das Geschäft am Leonhardsplatz an eine „arische“ Nachfolgerin, Ende April wird seine Firma laut Handelsregistereintrag gelöscht.

Fluchtwege der Familie Katz

Julius Katz gelangt Ende August 1939, wenige Tage vor Beginn des Zweiten Weltkriegs, mit einem Kindertransport nach England. Mit 80 anderen Kindern, vorwiegend aus Süddeutschland, passiert der Zehnjährige am 24. August in einem Zug bei Zevenaar die deutsch-niederländische Grenze. Noch am gleichen Tag geht es von Hoek van Holland per Schiff ins englische Harwich und weiter nach London. Vier Jahre soll es dauern, bis Julius im Sommer 1943 seine Familie wiedersieht.

Fest davon überzeugt, dass Julius‘ Schwester Henny ebenfalls noch einen Platz in einem Kindertransport bekommt, entzieht sich Rosa Katz der drohenden Abschiebung nach Polen und verlässt zwei Tage nach ihrem Sohn ebenfalls Stuttgart und flüchtet nach Italien. Vor der Ausreise gelingt es noch, das Mobiliar der Familie in die USA zu verschiffen. Ihre 14-jährige Tochter zieht zu ihrer gleichaltrigen Freundin Inga Thalheimer und deren Familie in die Senefelderstraße. Doch während sich die Thalheimers mit Unterricht in Nagelpflege und Massage auf eine neue berufliche Zukunft in den USA vorbereiten, machen der Beginn des Zweiten Weltkriegs und die Kriegserklärung Großbritanniens Hennys erhoffte Ausreise nach England unmöglich.

Im Mai 1940 emigriert die Familie Thalheimer in die USA, Henny bleibt erneut zurück. Die jüdische Gemeinde bringt sie bei einer jüdischen Frau und ihrer unverheirateten Tochter in einer Dachkammer unter. Sie hat sich täglich bei der Gestapo zu melden und den Koffer jederzeit gepackt zu haben für den Abtransport in ein Lager, erinnert sie sich Jahrzehnte später in einem Interview: „Ich begann die Deutschen zu hassen, ich hätte töten können.“ Von ihrer Dachkammer aus sieht sie die Angriffe der britischen Bomber auf Stuttgart, möchte sich am liebsten bemerkbar machen.

Abb. 7: Visum im Fremdenpass Henny Katz (Foto privat)

Geheimnisvolle Helferin in der Not

Rund sechs weitere zermürbende Monate vergehen, bis über die jüdische Gemeinde die erlösende Nachricht kommt, die Mutter habe für die Familie Visa für die USA. Die 15-Jährige geht zum italienischen Konsulat, und entgegen allen Anweisungen stellt der dortige Beamte am 15. November 1940 ein Transitvisum für Italien aus. Mit dem Zug reist Henny am folgenden Tag nach München. Mit ihr und einem Nazi in Zivil an Bord startet von dort am gleichen Tag ein deutsches Militärflugzeug nach Rom.

Abb. 8: Margherita Ferrero di Cambiano (Quelle: Instagram)


Diese abenteuerliche Reise, mit gewitterbedingter Notlandung in Venedig, ist vermutlich nur zu erklären durch die Bekanntschaft der Mutter mit einer italienischen Adeligen, der Marchesa Margherita Ferrero di Cambiano, der Witwe des 1931 verstorbenen italienischen Senators und Staatssekretärs Marchese Cesare Ferrero di Cambiano. Sie kümmert sich in Rom um hilfsbedürftige Flüchtlinge. Der Marchesa werden auch sehr gute Beziehungen zum italienischen Kronprinzen Umberto und zum Vatikan nachgesagt. Offensichtlich hat diese Frau ihre Beziehungen unter anderem dazu genutzt, um Henny zur Ausreise aus Deutschland zu verhelfen.

Italien war aber nur eine Zwischenstation. Ursprünglich will die Familie mit einem Schiff des Norddeutschen Lloyd in die USA reisen, dies belegt ein Schreiben des Stuttgarter Reisebüros Rominger. Moritz Katz gelingt es Ende 1940, für sich, seine Frau und seine Tochter die Weiterreise nach Lissabon zu organisieren. Nur vom neutralen Portugal aus starten noch Schiffe in die USA. Die Familie kommt in der portugiesischen Hauptstadt in einer billigen Pension unter. Noch Jahrzehnte später erinnert sich Henny Porter an die für sie beeindruckenden Schaufensterauslagen. Aber auch negative Erfahrungen verbindet sie mit Lissabon: Beim Versuch, Julius von London nach Lissabon zu holen, sitzt die Familie offensichtlich einem Betrüger auf.

Am 27. Januar 1941 verlässt die Familie an Bord des von der portugiesischen Regierung gecharterten Dampfers Lourenço Marques Europa und macht sich mitten im Krieg auf die nicht ungefährliche Reise nach New York. Die 15-Jährige genießt trotzdem das Leben an Bord, zusammen mit anderen jungen Leuten an Bord kann sie endlich ein unbeschwerter Teenager sein. Am 8. Februar, einem bitterkalten Tag, legt das Schiff in New York an. Geschafft!

Neuanfang in den USA

Der Anfang ist hart. Der Vater schlägt sich 1942 und 1943 zunächst als Truckfahrer durch. Fehlende Englischkenntnisse erschweren seinen beruflichen Neubeginn in der Schuhbranche. Allein wegen der Sprachkenntnisse ist daher die Mitarbeit der Kinder im später eröffneten eigenen Schuhgeschäft unverzichtbar.

Im August 1943, mitten im Krieg und vier Jahre nach der Trennung von der Familie, kommt auch der inzwischen 14-jährige Julius Katz via Kanada aus England in den USA an. Als Kind wurde er von der Familie getrennt und muss sich nun als Teenager zum zweiten Mal in seinem Leben völlig neu zurechtfinden. Die schwierige wirtschaftliche Lage und die erzwungenermaßen abgebrochene Schulbildung führen dazu, dass beide Kinder ihre beruflichen Pläne ändern müssen: Henny wollte ursprünglich Lehrerin werden, ihr Bruder Julius Ingenieur.

Abb. 9: Schuhhaus L. Ernst 1941 (Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg)

Was sind verpasste Bildungschancen wert? Wie ist der materielle Schaden einzuschätzen? Seit 1950 kämpft die Familie um Wiedergutmachung. Zahlreiche Schriftsätze dokumentieren die langwierigen Auseinandersetzungen um einen finanziellen Ausgleich für Schäden, die sich längst nicht alle in Mark und Pfennig beziffern lassen. Moritz Katz erlebt das Ende der mühsamen Durchsetzung der Entschädigungsansprüche, die sich bis Mitte der 1960er Jahre hinzieht, nicht mehr. Er stirbt im Alter von 62 Jahren Ende 1958 in Cleveland. Rosa Katz überlebt ihren Mann um ein Vierteljahrhundert bis zum Juni 1983. Sohn Julius, der das elterliche Schuhgeschäft in Cleveland übernommen hat, stirbt im September 1996.

In Stuttgart erinnert jahrzehntelang nichts an die Familie Katz. Bis 1944 wird das Geschäft am Leonhardsplatz unter dem Namen Schuhhaus L. Ernst weitergeführt, die neue Inhaberin beharrt nach dem Krieg darauf, dass sie das Geschäft durch normalen Kauf übernommen habe. Zwei Bombentreffer im Juli und September 1944 legen das Geschäftshaus und die übrigen Gebäude auf der Nordseite des Leonhardsplatzes in Schutt und Asche, heute ist das Gebiet nicht wiederzuerkennen. Die Nachfolgerin von Moritz Katz zog mit dem Geschäft zunächst in die Katharinenstraße und 1948 in die Paulinenstraße um. Das Grundstück Ludwigstraße 10 ist bis in die 1960er Jahre ein Ruinengrundstück. 

Henny, 1925 in Stuttgart als polnische Staatsbürgerin geboren,1940 als Staatenlose aus ihrem Heimatland geworfen und Ende der 1940er Jahre als Henny Porter in den USA eingebürgert, erhält am 22. Januar 2025 im deutschen Generalkonsulat in Miami/Florida erstmals einen deutschen Pass.

Damit schließt sich für Henny Porter ein Kreis: fast ein Jahrhundert nach ihrer Geburt in Stuttgart, mehr als achtzig Jahre nach ihrer Entrechtung und Vertreibung. Die Begegnungen im Rahmen des von Oberbürgermeister Manfred Rommel initiierten Besuchsprogramms in den 1980er und 1990er Jahren haben zuvor schon eine Brücke geschlagen. Sie bringen Henny wieder in Kontakt mit der Stadt ihrer Kindheit und versöhnen sie mit ihrer alten Heimat. Was bleibt, ist eine neu gewonnene Verbundenheit, getragen von Erinnerungen und Dankbarkeit.

Vor dem eher unscheinbaren Nachkriegsgebäude in der Ludwigstraße 10 wurden am 19. Mai 2026 in Anwesenheit von Familienmitgliedern Stolpersteine für Moritz und Rosa Katz sowie ihre Kinder Henny Porter und Julius Katz verlegt.

HIER WOHNTE
MORITZ KATZ
JG. 1896
‘Polenaktion’ 1938
FLUCHT 1939
USA

HIER WOHNTE
ROSA KATZ
GEB. ROTH
JG. 1898
FLUCHT 1939
USA

HIER WOHNTE
Henny KATZ
JG. 1925
FLUCHT 1940
USA

HIER WOHNTE
JULIUS KATZ
JG. 1929
KINDERTRANSPORT 1939
ENGLAND
1943 USA

Recherche und Text: Marion Weber 

Wichtige Quellen
Adressbücher der Stadt Stuttgart, Link Stuttgarter Adressbücher 
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart / nach 1945, Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg (LABW StAL)
– FL 300/33 I Bü 15720 Katz, Moritz
– FL 300/33 I Bü 19427 Katz, Moritz
– FL 300/33 I Bü 8662 Katz, Morris
– FL 300/33 I Bü 8665 Katz, Rosa
Link LABW StAL Findbuch FL 300/33 I 
Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, Handelsregister-Mitteilungen, Link Deutscher Reichsanzeiger 
Dokumentationsstelle zur Erforschung der Schicksale der jüdischen Bürger Baden-Württembergs 1933-1945 / 1962-1969, Erhebungen über die jüdischen Einzelschicksale in alphabetischer Folge der Wohnorte, LABW HStAS EA 99/001
– Bü 27 Esslingen am Neckar
– Bü 81 Ludwigsburg A-K,
– Bü 163 ff. Stuttgart
Link LABW HStAS Findbuch EA 99/001
Esslinger Stolpersteine, esstolpert, https://www.esstolpert.de/
Fuchs, Karlheinz (Hrsg.): Anpassung, Widerstand, Verfolgung: d. Jahre von 1933 bis 1939, Ausstellungsreihe Stuttgart im Dritten Reich. Stuttgart 1984.
Gegen das Vergessen: Stuttgarter Stolpersteine, https://www.stolpersteine-stuttgart.de/start/
Hahn, Joachim und Richard Klotz: Friedhöfe in Stuttgart: Band 3, Pragfriedhof, Israelitischer Teil, Bd. 57, Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart. Stuttgart: [s.n.] 1992.
Landesamt für die Wiedergutmachung Baden-Württemberg: Einzelfallakten / ca. 1945-2021, LABW StAL,
– EL 350 I Bü 14981 Rosa Katz
– EL 350 I Bü 27048, Moritz Katz
Link LABW StAL Findbuch EL 350 I 
Mapping the Lives, Link Mapping the Lives
Matan Shefi Research, Katz Roth report and research, Warschau 2024 (Manuskript)
Oberfinanzdirektion Stuttgart: Akten über Vermögenskontrolle, NS-Vermögen und Rückerstattung, mit Vorprovenienzen. Amt Stuttgart / (1921) 1945-1958, LABW StAL, EL 402/25 Bü 481 Moritz Katz; „Schuhhaus im Zentrum“, Besitzer: Ernst, Lieselotte, Link LABW StAL 
Stolpersteine Ludwigsburg. Erinnerung an die Opfer von NS-Verbrechen in unserer Stadt, https://stolpersteine-ludwigsburg.de/
United States Holocaust Memorial Museum, Oral history interview with Henny Porter, geb. Katz, 20.04.2015. Video abrufbar unter Link Video 2015 
Yad Vashem, Shoah Names Database, https://collections.yadvashem.org/en/names
Zelzer, Maria, Weg und Schicksal der Stuttgarter Juden: Ein Gedenkbuch, Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart: Sonderband 1. Stuttgart: Klett 1964.