Stolpersteine verlegen

Aktuelle Informationen auf stolpersteine-stuttgart.de

 

Stolperstein für Elisabeth Lammfromm

Bereits 2018 war der Stolperstein für Elisabeth Lammfromm fertiggestellt und sollte in der Schloßstr. 104 verlegt werden. Bisher haben das die Baumaßnahmen zur Neugestaltung des früheren Areals des Olgahospitals verhindert. Momentan hoffen wir noch, dass diese bald abgeschlossen sind und uns auch die Covid-19-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht, sodass die Verlegung am 9. Juni 2021 durch den Künstler Gunter Demnig stattfinden kann. Vorab hier das Schicksal der Elisabeth Lammfromm in einer gekürzten Fassung...  
 

 

Post von Steven Henle aus Montreal

Im April 2021 erreichte uns eine Nachricht von Steven Henle, dem in Montreal lebenden Urenkel von Max und Mathilde Henle, an die seit dem 8. Oktober 2010 zwei Stolpersteine auf dem öffentlichen Gehweg vor dem Haus Hohentwielstr. 146 B erinnern. Steven freut sich, über seine Urgroßeltern auf unserer Website lesen zu können. Hier wird die Geschichte der Familie zu Ende erzählt und geschildert, wie die Söhne der Henles überlebt haben...

 

Nächste Stolpersteinverlegung in Stuttgart voraussichtlich am Mittwoch, dem 9. Juni 2021

Sofern sich die Lage um Covid-19 bis dahin wieder verbessert, wird Gunter Demnig am Mittwoch, dem 9. Juni 2021 nach Stuttgart kommen, um sieben weitere Stolpersteine für Opfer des NS-Regimes zu verlegen. Es ist vorgesehen, dass die Aktion um 9:00 Uhr im Stuttgarter Westen beginnt und anschließend über die Stadtmitte und den Süden nach Vaihingen führt, von wo aus Gunter Demnig um die Mittagszeit weiter nach Reutlingen fahren wird. Bei den einzelnen Verlegungen sind die dann gültigen Abstands- und Hygieneregeln entsprechend einzuhalten!

Außerdem müssen in Stuttgart-Ost, Degerloch und Botnang schon einmal verlegte Steine wegen Fehler in der Inschrift oder wegen Beschädigung bzw. Verlust durch Bauarbeiten ersetzt und neu verlegt werden. Die Verlegung dieser Ersatzsteine wird dankenswerterweise vom Bautrupp des städtischen Tiefbauamts übernommen.

 

Sind die grauen Busse ein Mythos?

Martin Rexer vom AK "Euthanasie" hat sich mit der Frage beschäftigt, warum sich ein historisches Narrativ der Nachkriegszeit  (die grauen Busse) in der Erinnerungskultur der letzten 20 Jahre - trotz widersprechender Forschungslage - etablieren konnte und was das für die Wahrnehmung der NS-Krankenmorde bedeuten könnte...

 

Stolpersteine im Stuttgarter Süden - Putzen gegen das Vergessen

Unter dieser Überschrift berichten die Stuttgarter Nachrichten am 06.02.2021 über eine Stolperstein-Putzaktion von Mörike-Schülern - ein Beispiel, das im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen sollte! Wir dokumentieren hier den Bericht der Schülersprecher...

 

Filmprojekt „FRAGEZEICHEN – Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeug*innen des Nationalsozialismus“

Jugendliche aus Stuttgart haben beim Projekt „Fragezeichen“ Zeitzeugen der NS-Verfolgung befragt. Bis zum Sommer 2021 sollen die insgesamt 25 Kurzfilme, die von 2012 bis 2020 gedreht wurden, neu editiert werden (siehe dann hier auf der Website des Stadtjugendrings). Cedric Rehman von der Lokalredaktion der Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten sprach mit Charlotte Isler über die Erinnerungskultur in Stuttgart...

Trauer um Doris Neu und Gerhard Hiller

Die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen trauern um zwei Aktivist*innen der ersten Stunde:
Im Oktober 2020 ist mit Gerhard Hiller einer der Mitbegründer der Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost verstorben (vgl. auch angefügten Nachruf aus dem Wochenblatt).
Im Dezember 2020 erreichte uns die Nachricht vom Tod von Doris Neu. Doris hat ihre Erfahrungen und Kompetenzen als Lehrerin und aus langjährigem ehrenamtlichen Engagement (SJD - Die Falken, NaturFreunde, AnStifter) in die Arbeit der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen eingebracht. Bereits im Herbst 2005 organisierte sie die erste Steinverlegung in Degerloch zum Gedenken an die Familie Justitz in der Meistersingerstraße. Darüber hinaus fungierte Doris auch für die Fildervororte als Ansprechpartnerin und setzte sich für den Erhalt des Hotel Silber ein. Ihre kluge, verbindliche und auch witzige Art, mit der sie die Erinnerungsarbeit in Stuttgart bereichert hat, wird uns fehlen!

 

Katharinenstraße 35 - Die Geschichte eines Hauses

Zusammen mit der Caritasverband für Stuttgart e.V., der Galerie Sichtbar und der Stolperstein-Initiative Stuttgart-Mitte hatte das Stadtarchiv, im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen am 12. November 2020 vor und in der Katharinenstraße 35 eine Veranstaltung durchzuführen. Es sollte an diesem Abend eine Brücke von der besonderen Geschichte des Hauses, vor dem Stolpersteine an das Schicksal der ehemaligen Besitzer Ernestine und Eduard Leiter erinnern, zu seiner heutigen Nutzung durch die Galerie Sichtbar geschlagen werden. Leider konnte dieser Termin – wie viele andere Veranstaltungen – wegen der Pandemie nicht stattfinden, Günter Riederer vom Stadtarchiv hat hierzu aber jetzt einen Blogbeitrag ins Netz gestellt.

 

Verschoben auf 2021

Die für den 5. bzw. 12. Dezember d.J. vorgesehenen Stadtteil-Rundgänge in Zuffenhausen (Zwangsarbeiterlager in der Schlotwiese mit Inge und Diethard Möller von der Zukunftswerkstatt Zuffenhausen am 5. Dezember 2020 ab 15:00 Uhr) und Stuttgart-Süd (Widerstand gegen Hitler und Krieg in Heslach mit Werner Schmidt von der Stolperstein-Initiative und den NaturFreunden am 12. Dezember 2020 ab 14:00 Uhr) können wegen der aktuellen Corona-Lage leider nicht stattfinden und müssen auf das nächste Jahr verschoben werden. Info, Termin und Anmeldung dann jeweils auf der/über die Website des Hotel-Silber-Vereins…

 

STOLPERBLICK - StolperKunst in Corona-Zeiten

Künstler*innen bleiben gerade auch in diesen Zeiten präsent und begegnen einem konkreten Stuttgarter Stolperstein oder einem anderen Ort, der in Stuttgart an die Verfolgungen in der NS-Zeit erinnert

 

http://www.stolperkunst.de/stolperblick-stolperkunst-in-coronazeiten/

 

Silke Arning auf SWR2 über das Los der Zwangsarbeiter im Lager auf der Schlotwiese

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

Mehr lesen...

in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

Jetzt bestellen...

Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter