Stolpersteine verlegen

Aktuelle Informationen auf stolpersteine-stuttgart.de

 

Klara Hübner, Calwer Straße 5

Die letzte Station: Die Krankenschwester Klara Hübner

80. JAHRESTAG DES ÜBERFALLS AUF DIE SOWJETUNION

Am 22. Juni 2021 jährt sich der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion zum 80. Mal. Mit ihm begann ein Vernichtungskrieg schrecklichen Ausmaßes mit Millionen von Toten. Was die Erinnerung an die Opfer des Krieges und alle Kämpfer:innen für die Befreiung heute bedeutet, wird in einem Flyer der VVN-Bund der Antifaschist:innen erläutert, der hier auch heruntergeladen werden kann!

Am 26. Juni 2021 findet um 15 Uhr auf dem Stuttgarter Schillerplatz eine Kundgebung anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion statt...

 

Gunter Demnig wieder in Stuttgart
Stolperstein-Verlegung am 9. Juni 2021 für Opfer des NS-Regimes

Nachdem Gunter Demnig wegen des Anstiegs der Zahl der Covid-19-Inifizierten und der daraus resultierenden notwendigen Maßnahmen europaweit alle Stolperstein-Verlegungen zwischen dem 6. Januar und 6. Juni 2021 absagen musste, kommt er nun am Mittwoch, dem 9. Juni 2021 wieder nach Stuttgart, um sieben weitere Stolpersteine für Opfer des NS-Regimes zu verlegen. Es ist vorgesehen, dass die Aktion um 9:00 Uhr im Stuttgarter Westen beginnt und anschließend über die Stadtmitte und Stuttgart-Süd nach Vaihingen führt, von wo aus Gunter Demnig mittags weiter nach Reutlingen fahren wird. Bei den einzelnen Verlegungen sind die gültigen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten!

 

Gedenken am 8. Mai 2021 - 76. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg

8.Mai 2021Die Veranstaltung am 8. Mai 2021 beginnt um 14 Uhr am Landgericht Stuttgart, Urbanstr. 20 mit einem Beitrag von Heinz Hummler. Dann geht es weiter zum Hotel Silber, wo Elke Banabak sprechen wird. Abschlusskundgebung mit weiteren Redebeiträgen gegen ca. 15 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus statt. Musikalisch Umrahmung durch das Theodorakis-Ensemble unter der Leitung von Henning Zierock mit Liedern aus der Mauthausen-Kantate. Den genauen Ablauf und den Text des Aufrufs gibt es hier...

 

Stolperstein für Elisabeth Lammfromm

Bereits 2018 war der Stolperstein für Elisabeth Lammfromm fertiggestellt und sollte in der Schloßstr. 104 verlegt werden. Bisher haben das die Baumaßnahmen zur Neugestaltung des früheren Areals des Olgahospitals verhindert. Momentan hoffen wir noch, dass diese bald abgeschlossen sind und uns auch die Covid-19-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht, sodass die Verlegung am 9. Juni 2021 durch den Künstler Gunter Demnig stattfinden kann. Vorab hier das Schicksal der Elisabeth Lammfromm in einer gekürzten Fassung...  
 

 

Post von Steven Henle aus Montreal

Im April 2021 erreichte uns eine Nachricht von Steven Henle, dem in Montreal lebenden Urenkel von Max und Mathilde Henle, an die seit dem 8. Oktober 2010 zwei Stolpersteine auf dem öffentlichen Gehweg vor dem Haus Hohentwielstr. 146 B erinnern. Steven freut sich, über seine Urgroßeltern auf unserer Website lesen zu können. Hier wird die Geschichte der Familie zu Ende erzählt und geschildert, wie die Söhne der Henles überlebt haben...

 

Sind die grauen Busse ein Mythos?

Martin Rexer vom AK "Euthanasie" hat sich mit der Frage beschäftigt, warum sich ein historisches Narrativ der Nachkriegszeit  (die grauen Busse) in der Erinnerungskultur der letzten 20 Jahre - trotz widersprechender Forschungslage - etablieren konnte und was das für die Wahrnehmung der NS-Krankenmorde bedeuten könnte...

 

Stolpersteine im Stuttgarter Süden - Putzen gegen das Vergessen

Unter dieser Überschrift berichten die Stuttgarter Nachrichten am 06.02.2021 über eine Stolperstein-Putzaktion von Mörike-Schülern - ein Beispiel, das im wahrsten Sinne des Wortes Schule machen sollte! Wir dokumentieren hier den Bericht der Schülersprecher...

 

Filmprojekt „FRAGEZEICHEN – Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeug*innen des Nationalsozialismus“

Jugendliche aus Stuttgart haben beim Projekt „Fragezeichen“ Zeitzeugen der NS-Verfolgung befragt. Bis zum Sommer 2021 sollen die insgesamt 25 Kurzfilme, die von 2012 bis 2020 gedreht wurden, neu editiert werden (siehe dann hier auf der Website des Stadtjugendrings). Cedric Rehman von der Lokalredaktion der Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten sprach mit Charlotte Isler über die Erinnerungskultur in Stuttgart...

Trauer um Doris Neu und Gerhard Hiller

Die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen trauern um zwei Aktivist*innen der ersten Stunde:
Im Oktober 2020 ist mit Gerhard Hiller einer der Mitbegründer der Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost verstorben (vgl. auch angefügten Nachruf aus dem Wochenblatt).
Im Dezember 2020 erreichte uns die Nachricht vom Tod von Doris Neu. Doris hat ihre Erfahrungen und Kompetenzen als Lehrerin und aus langjährigem ehrenamtlichen Engagement (SJD - Die Falken, NaturFreunde, AnStifter) in die Arbeit der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen eingebracht. Bereits im Herbst 2005 organisierte sie die erste Steinverlegung in Degerloch zum Gedenken an die Familie Justitz in der Meistersingerstraße. Darüber hinaus fungierte Doris auch für die Fildervororte als Ansprechpartnerin und setzte sich für den Erhalt des Hotel Silber ein. Ihre kluge, verbindliche und auch witzige Art, mit der sie die Erinnerungsarbeit in Stuttgart bereichert hat, wird uns fehlen!

 

STOLPERBLICK - StolperKunst in Corona-Zeiten

Künstler*innen bleiben gerade auch in diesen Zeiten präsent und begegnen einem konkreten Stuttgarter Stolperstein oder einem anderen Ort, der in Stuttgart an die Verfolgungen in der NS-Zeit erinnert

 

http://www.stolperkunst.de/stolperblick-stolperkunst-in-coronazeiten/

 

Silke Arning auf SWR2 über das Los der Zwangsarbeiter im Lager auf der Schlotwiese

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

Mehr lesen...

in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter