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Max und Elsa Sontheimer, Schlosserstr. 23

Max Sontheimer war Inhaber der Firma Sontheimer & Cie, einer angesehenen Stuttgarter Großhandlung für Band- und Seidenwaren. 1901 heiratete er Elsa Levy aus Stuttgart, deren Vater auch ein Textilunternehmen leitete. Sie gründeten eine Familie und bezogen 1911 ein neugebautes Haus in der Schlosserstraße 23. Max‘ Mutter Pauline und seine beiden Brüder lebten auch in Stuttgart, seine Schwester in Köln. Am 21. November 2025 wurden für Max‘ Mutter, seinen Bruder Felix Sali und seine drei Neffen Fritz, Paul und Heinz Stolpersteine in der Eduard-Pfeiffer-Straße 43 und der Azenbergstraße 57 verlegt. Max und Elsa wurden von den Nationalsozialisten als jüdisch verfolgt und durch NS-Gesetze diskriminiert. Sie mussten die Schlosserstraße 23 verlassen, danach mehrfach umziehen und wurden 1942 gezwungen, nach Dellmensingen bei Ulm überzusiedeln. Im August 1942 wurden sie nach Theresienstadt deportiert und im September 1942 in Treblinka ermordet.

((eine ausführliche Biografie folgt))