Stolpersteine verlegen

Aktuelle Informationen auf stolpersteine-stuttgart.de

 

10 mal 10 Zentimeter gegen Verdrängen und Vergessen: Gunter Demnig verlegt am Montag, den 9. Oktober 2017, weitere Stolpersteine in Stuttgart

Jeder Stolperstein erinnert an einen Menschen, der in deutschem Namen ermordet wurde, weil er Jude, Sinto, Behinderter, Homosexueller, Zeuge Jehova war oder einfach nur politisch anders dachte. Heute, da im Bundestag Politiker vertreten sind, die den Holocaust als "Mythos" leugnen, sind Stolpersteine, von denen der Künstler Gunter Demnig mittlerweile weit über 62.000 verlegt hat, umso wichtiger, machen sie doch deutlich, dass die Opfer nicht irgendwelche anonyme Zahlen sind, sondern Menschen, die in unserer Nachbarschaft gewohnt haben. An über 11.000 Orten in Deutschland und Europa liegen Stolpersteine. Unabhängige Initiativen vor Ort haben ehrenamtlich die Schicksale der Opfer erforscht, um ein Zeichen gegen die staatliche Ausgrenzung in der NS-Zeit zu setzen. Bei der nächsten Stolperstein-Verlegung am Montag, den 9. Oktober 2017, wird Gunter Demnig 18 weitere Stolpersteine in sieben Stuttgarter Stadtbezirken verlegen. Die Verlegungsaktion beginnt um 9:00 Uhr in Zuffenhausen und führt dann über Feuerbach, Cannstatt und Stuttgart-Ost in die Stadtmitte. Die Aktion wird nachmittags gegen 13:30 Uhr in Stuttgart-Nord fortgesetzt und endet dann ab 14:00 Uhr in Vaihingen/Möhringen.

Feier zur Umbenennung der Lederstraße in Else-Josenhans-Straße

Am Freitag, den 29. September 2017 gibt es um 14:00 Uhr eine gemeinsame kulturelle Veranstaltung der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. und der Stadt Stuttgart zur Umbenennung der bisherigen Lederstraße im neuen Dorotheenquartier (hinter dem Hotel Silber) in Else-Josenhans-Straße.

Code for Culture – Digitalisiertes Kulturerbe gemeinsam nutzen

Adrian Schmidt beim CfC

Am 10. Juni 2017 wurde im Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart das Programmierfestival des Projekts „Open Culture BW“ der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft eingeleitet. Als nachhaltig angelegte Veranstaltung verfolgt der „Game Jam“ das Ziel, neue Formate der Wissensvermittlung zu entwickeln und landesweite Kulturinstitutionen mit „Serious Games“ (ernsthafte Spiele) in Verbindung zu bringen. Konkret wurden die Konzeptideen bei der Präsentation der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen durch Adrian Schmidt, der aufzeigte, wie das Stolperstein-Projekt interaktiv erlebbar gemacht werden kann. Mehr auf der Website der Landeszentrale für politische Bildung zu den Gedenkstätten im Land...

http://www.gedenkstaetten-bw.de/ausgedenkstaette_stuttgart_2017.html

 

StolperKunst

...heißt ein Projekt, das aus der Open-Space-Konferenz zur Zukunft der Stolpersteine in Stuttgart im vergangenen JStolperKunstahr hervorgegangen ist. Das Anliegen der Stolpersteine soll gemeinsam mit Künstlern und Mitteln der Kunst lebendig erhalten und die Frage "Was geht es uns heute an?" immer neu gestellt werden. Über die weitere Entwicklung und die Realisierung des Projekts informieren wir an dieser Stelle fortlaufend...

http://www.stolpersteine-stuttgart.de/cgi-sub/fetch.php?id=835

 

Premiere der neuen FRAGE-ZEICHEN-Filme
Jugendliche im Gespräch mit Zeitzeug*innen des Nationalsozialismus

... am 10. Mai 2017, 21. Juni 2017 und 12. Juli 2017 ...

... jeweils ab 18:30 Uhr im METROPOL 2, Bolzstr. 10 ...

Joseph Süß Oppenheimer - Stationen seines Lebens und Sterbens - Exkursion mit dem PKC Freudental

Das Pädagogisch-kulturelle Centrum Freudental veranstaltet eine Exkursion mit Lesung von Quellentexten am Samstag, den 24. Juni 2017 von 9-18 Uhr ...

In Erinnerung an Richard Rothschild

Verlegung eines Stolpersteins vor dem Haus Hauptstätter Straße 89 am Freitag, den 28. April 2017

Stolperstein für NS-Opfer Julius Vohl in Stuttgart-Rohr

Am 28. April 2017 wurde in der Schönbuchstr. 37 in Stuttgart-Rohr ein Stolperstein für das NS-Opfer Julius Vohl verlegt. Der Tod des Kommunisten gibt bis heute Rätsel auf ...

Zwei Schulklassen bei Stolpersteinverlegung in Zuffenhausen

Bei der zwölften Stolpersteinverlegung für Opfer des nationalsozialistischen Regimes in Zuffenhausen am Freitag, dem 28.4.17, waren Schülerinnen und Schüler der Berta-von-Suttner-Schule und der Gustav-Werner-Schule mit Beiträgen beteiligt. Dazu waren Mitglieder der Geschäftsleitung der Firma Porsche und des Betriebsrates sowie viele Zuffenhäuser Bürger anwesend.

Für die Freiheit - Über Betty Rosenfeld

Betty Rosenfeld war die einzige Frau aus Stuttgart, die als Freiwillige der Internationalen Brigaden am Spanischen Bürgerkrieg teilnahm. Im Sommer 1942 wurde sie in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, aus dem sie nicht mehr zurückkehrte. Das tragische Schicksal einer jüdischen Krankenschwester - Artikel von Michael Uhl in der Stuttgarter Zeitung vom 22. März 2017

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter