Stolpersteine verlegen

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Stolpersteine gegen Geschichtsvergessenheit - weitere Verlegungen am 15. November 2018 und auch im nächsten Jahr

Angesichts zunehmender antisemitischer, rassistischer und fremdenfeindlicher Hetz0711e und Übergriffe, dem Aufkommen neuer rechter Bewegungen und rechtspopulistischer Parteien und der Leugnung, Relativierung und Verharmlosung der Naziverbrechen ist es nötiger denn je, an die Opfer des NS-Staates zu erinnern und sich der Ausgrenzung von Menschen zu widersetzen... Am 15. November 2018 wird Gunter Demnig weitere Stolpersteine in Stuttgart verlegen und auch für März und Oktober 2019 sind schon Verlegungsaktionen geplant...

 

Stolpersteine für Zwangsarbeiterkinder

Seit dem 11. Juli 2018 erinnern in der Sigmaringer Straße 107 in Stuttgart-Möhringen drei Stolpersteine an sowjetische Kinder, die 1944/45 im Zwangsarbeiterlager der Hansa-Metallwerke gestorben sind, wo die Eltern unter unmenschlichen Bedingungen in Baracken untergebracht waren und Zünder für Handgranaten herstellen mussten. Kinder, die dort geboren wurden, waren für die Nationalsozialisten "unerwünscht" und wurden deshalb bewusst so schlecht versorgt, dass sie zu Tode kamen. Die drei Mädchen Nadja Jakimenko, Olga Tschetirbok und Lydia Martschenko wurden so nur wenige Monate alt. Der Neffe von Nadja Jakimenko war extra aus der Ukraine zur Verlegung gekommen. Verkehrsminister Winfried Hermann wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass hier bei uns solche Grausamkeiten begangen worden sind...

Stolpersteine für Zwangsarbeiterkinder in Stuttgart-Möhringen

 

Selma Ruben (geb. Levy), Charlottenplatz 5 (heute etwa Esslinger Str. 40)

Die Verlegung des Steines für Selma Ruben am 11. Juli 2018 an der Stelle, wo einst das Haus Charlottenplatz 5 stand, erfolgte in Zusammenarbeit mit dem neuen Stuttgarter Stadtmuseum, dessen stellvertretende Direktorin, Dr. Edith Neumann, bei der Verlegung auch das Wort ergriff...

Gegen das Vergessen und das Verdrängen: Weitere Stolpersteinverlegung am 11. Juli 2018 in Stuttgart

Bei der nächsten Stolperstein-Verlegung am Mittwoch, den 11. Juli 2018, wird Gunter Demnig in sieben Stuttgarter Stadtbezirken 12 weitere Stolpersteine verlegen...

Kunst belebt Erinnerung ! Unterstützt STOLPERKUNST !

Stolpersteine fordern zum Nachdenken heraus, zum Nachdenken auch über die FrageStolperKunst, was Erinnerung für unsere Gegenwart und Zukunft bedeutet. Mit StolperKunst greifen Künstler*innen diese Frage auf und erweitern deren Bedeutung. Die Initiative StolperKunst ging vor zwei Jahren aus der Zukunftskonferenz der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen hervor...

 

Erinnerungswoche "Schlaf, Kindlein, schlaf..."

Fr, 29. Juni 2018 - Sa, 7. Juli 2018, Ganztägig
Stadtmuseum Wilhelmspalais, Charlottenplatz, 70182 Stuttgart
Veranstalter: Initiative Stolperstein Stuttgart-Vaihingen, die AnStifter

Clara Dreyfus

Gänsheidestraße 49

Julius und Julie Dewald

Pfahlbronner Straße 30

Maria Bühler

Hornbergstraße 188

 

Hans Bebion

Ameisenbergstraße 30

 

in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter