Stolpersteine verlegen

Aktuelle Informationen auf stolpersteine-stuttgart.de

 

Ein Stolperstein für Julie Heilbronner 7.4.1865 – 22.9.1942

...verlegt am 15. November 2018 in der Hölderlinstraße 35 von Gunter Demnig

 

DREI STOLPERSTEINE FÜR ANGEHÖRIGE DER FAMILIE ROTHSCHILD

...verlegt am 15. November 2018 in der Königstraße 19 B von Gunter Demnig

...unter Mitwirkung von Klasse 9d des Mädchengymnasiums St. Agnes und SchülerInnen der “Stuttgart High School“ in Böblingen, die den Stein für Riekchen Rothschild gesponsert haben, sowie der Initiative StolperKunst

...auf Anregung und im Beisein von Nachkommen der Familie Rothschild aus den USA

 

Stolpersteine gegen Geschichtsvergessenheit - Verlegungen am 15. November 2018 und auch im nächsten Jahr

Angesichts zunehmender antisemitischer, rassistischer und fremdenfeindlicher Hetze und Übergriffe, dem Aufkommen neuer rechter Bewegungen und rechtspopulistischer Parteien und der Leugnung, Relativierung und Verharmlosung der Naziverbrechen ist es nötiger denn je, an die Opfer des NS-Staates zu erinnern und sich der Ausgrenzung von Menschen zu widersetzen...

Am 15. November 2018 hat Gunter Demnig 8 neue Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Die Verlegungsaktion begann um 9:00 Uhr in Degerloch und führte durch die Innenstadtbezirke Mitte und Nord, wo Angehörige aus Israel und den Vereinigten Staaten an den Verlegungen teilgenommen haben, über Feuerbach Logo StolperKunstnach Neuwirtshaus. KünstlerInnen haben die Verlegungen begleitet und mitgestaltet, um die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit zu veranschaulichen und mit der Gegenwart zu v0711erknüpfen (siehe auch Kasten oder http://www.stolperkunst.de). Die Aktion war Teil des Aktionsmonats und der Veranstaltungsreihe Vielfalt/0711 zum 70jährigen Jubiläum der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte (siehe auch http://0711menschenrechte.de/)...

Am 1. April 2019 werden weitere Stolpersteine zur Erinnerung an NS-Opfer in Stuttgart verlegt und auch im Herbst soll eine Verlegungsaktion stattfinden...

 

80. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938

In der Nacht vom 9. November auf den 10. November 1938 wurden in Stuttgart und Bad Cannstatt ebenso wie an vielen anderen Orten im Deutschen Reich mit Billigung und Unterstützung der kommunalen Behörden Synagogen angezündet und zerstört, jüdische Geschäfte geplündert und hunderte jüdische Menschen in das KZ Dachau verschleppt. In Erinnerung und im Gedenken an die Pogromnacht finden zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt...

Jüdische Kulturwochen 2018

 

Lernort Geschichte Erinnerungsprojekt - 80. Jahrestag der Pogromnacht

 

Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht in Cannstatt am 09.11.2018 ab 18:00 Uhr

 

Führung vom Killesberg zum Zeichen der Erinnerung am 08.11.2018 um 16:00 Uhr

 

Stolperstein-Rundgänge während der stuttgartnacht

Tragische Geschichten mit nachhaltiger Wirkung...

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

Die Geschichte der Familie Levi / McCosh ist eng verbunden mit den Schicksalen von Julius Baumann und Friederike Bloch, deren Lebensläufe auch immer wieder bei Führungen im Rahmen der stuttgartnacht von Andreas Langen und anderen Mitgliedern der Stolperstein-Initiative S-Mitte vorgetragen werden. Mithilfe alter Fotografien, die von den in Neuseeland lebenden Kindern Hannelores zur Verfügung gestellt wurden, konnten die einzelnen Geschichten zu einem Bild zusammengefügt werden...

 

Berta und Ernst Levi

Nesenbachstr. 29 (heute Unterführung Schwabenzentrum, Stein: Eberhardstr. 35)

 

Siegfried Hess

Stolperstein am 11. Juli 2018 in der Seestraße an der Tiefgarage ehemals Hausnummer 57

Stolpersteine für Zwangsarbeiterkinder

Seit dem 11. Juli 2018 erinnern in der Sigmaringer Straße 107 in Stuttgart-Möhringen drei Stolpersteine an sowjetische Kinder, die 1944/45 im Zwangsarbeiterlager der Hansa-Metallwerke gestorben sind, wo die Eltern unter unmenschlichen Bedingungen in Baracken untergebracht waren und Zünder für Handgranaten herstellen mussten. Kinder, die dort geboren wurden, waren für die Nationalsozialisten "unerwünscht" und wurden deshalb bewusst so schlecht versorgt, dass sie zu Tode kamen. Die drei Mädchen Nadja Jakimenko, Olga Tschetirbok und Lydia Martschenko wurden so nur wenige Monate alt. Der Neffe von Nadja Jakimenko war extra aus der Ukraine zur Verlegung gekommen. Verkehrsminister Winfried Hermann wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass hier bei uns solche Grausamkeiten begangen worden sind...

Stolpersteine für Zwangsarbeiterkinder in Stuttgart-Möhringen

 

Selma Ruben (geb. Levy), Charlottenplatz 5 (heute etwa Esslinger Str. 40)

Die Verlegung des Steines für Selma Ruben am 11. Juli 2018 an der Stelle, wo einst das Haus Charlottenplatz 5 stand, erfolgte in Zusammenarbeit mit dem neuen Stuttgarter Stadtmuseum, dessen stellvertretende Direktorin, Dr. Edith Neumann, bei der Verlegung auch das Wort ergriff...

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

Mehr lesen...

in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

Jetzt bestellen...

Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter