Auf Spurensuche: am Gedächtnis des Stadtteils rütteln

Ein Impuls aus dem WERK bringt das Stolperstein-Projekt nach Stuttgart

Zum 50. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938 wirft die „Stuttgarter Osten Lokalzeitung“ – es ist die neunte Ausgabe - eine Frage auf, die die Zeitung während ihrer elfjährigen Geschichte begleiten wird: „Wo ist das Gedächtnis des Stadtteils? Wer war im Stuttgarter Osten Zeugin oder Zeuge der Judenverfolgung?“ Im Artikel wird über die Schwierigkeiten berichtet, etwas über die ehemaligen Nachbarn und ihr Schicksal zu erfahren. Denn die Judenverfolgung „fand immer anderswo statt, nicht vor der eigenen Haustür nicht in der eigenen Nachbarschaft. Die konkreten Fragen sind die schwierigsten: Wer waren die ehemaligen jüdischen Nachbarn? Wie hießen sie? Wie lebten sie? Wann sind sie geflohen? Oder deportiert und ermordet worden? Wie verhielten sich die Nachbarn? Wer übernahm die jüdischen Geschäfte und Häuser? Wer profitierte von der Verfolgung?“ Eine einzige Zeitzeugin ist bereit in der Zeitung über ihre Erlebnisse während der Pogromnacht zu berichten. Einige Monate zuvor war eine Nachbarin aus Gablenberg bereit gewesen über das Schicksal von Jakob Preuß zu berichten, dem jüdischen Frisör, der im Mai 1933 von den Nazis aus seinem Geschäft in der Gablenberger Hauptstraße vertrieben wurde.

In den folgenden Jahren sucht die Redaktion nach Antworten auf diese Fragen. Mitglieder der Redaktion recherchieren, werten die Vorarbeiten von Maria Zelzer aus, suchen Zeitzeugen und veröffentlichen die Ergebnisse in einer Serie von Artikeln. So wird erinnert an das Schicksal der Malerin Käthe Löwenthal aus der Ameisenbergstraße, die sich nicht rechtzeitig zur Flucht entscheiden konnte. Altstadtrat Eugen Eberle wird interviewt und berichtet über seine Erfahrungen mit dem Arzt Jakob Holzinger und seiner Frau Selma, die sich 1940 in ihrer Praxis in der Landhausstraße das Leben genommen hatten, um der Deportation zu entgehen. Emma Baur erzählt von ihrem früheren Nachbarn, dem Doktor Rosenfeld in der Pflasteräckerstraße, von der Arisierung der Praxis und von der Flucht der Familie in die USA. Die Geschichte der Rettung des Berliner Ehepaars Krakauers wird dokumentiert. Die beiden wurden drei Jahre in Pfarrhäusern vor der Gestapo versteckt, darunter vier Wochen in der Lukasgemeinde. Ein fiktiver Rundgang führt laut denkend am 50. Jahrestag zu den Haustüren der Menschen, die am 1. Dezember 1941 vom Killesberg nach Riga deportiert und dort ermordet wurden. Berichtet wird über den Besuch von Anne Neubauer, geb. Dreifus in ihrem Elternhaus in der Gerokstraße. Sie war von der Stadt Stuttgart aus den USA in die Stadt ihrer Kindheit eingeladen worden. Heinz Hirscher und Gerhard Maak erzählen in ausführlichen Interviews von ihrer Kindheit unter den Nazis. Die öffentliche Auseinandersetzung um den HJ-Brunnen auf dem Gablenberger Schmalzmarkt wird dokumentiert.

Aus einigen dieser Artikel sowie aus neu verfassten Beiträgen entsteht 1992 das Buch „Der jüdische Frisör – Auf Spurensuche: Juden in Stuttgart-Ost“. Das Buch erfährt große Resonanz im Stadtteil, aber auch bei Angehörigen im Ausland, die – wie auch immer – davon erfahren hatten. Dr. George E. Arnstein schreibt einen ausführlichen Brief aus Washington mit vielen ergänzenden Hinweisen und mit einem langen Text, in dem er seine Kindheit am Urachplatz beschreibt. Die Wiener Jüdin Dorrit Shawn ist so beeindruckt vom Buch, dass sie Kontakt aufnimmt und bei einem Besuch in Stuttgart ihre Geschichte erzählt. Doch das Buch findet nicht nur Zustimmung: der Sohn des Arztes, der 1938 die Praxis des Dr. Rosenfeld übernommen hatte, verlangt über einen Rechtsanwalt vom Verlag, das Buch zurückzuziehen. Das Andenken seines Vaters werde verunglimpft; zwar werde dessen Namen nicht genannt, doch jeder in Gablenberg wisse, um wen es sich handle. Dieser Forderung kann nicht nachgegeben werden. Es ist unvermeidbar, dass auch Täterspuren sichtbar werden, wenn ernsthaft ans Gedächtnis des Stadtteils gerührt wird.

Auch in den folgenden Jahren bekommen die Erinnerungen an die Nazizeit viel Raum in der Zeitung. Mehrere lange Interviews erscheinen, so mit den Stuttgarter Jüdinnen Jenny Heymann, Lore Webster, geb. Landauer und Eve Bell, geb. Landauer STO, Nr.6, 1988 . Die Geschichte des Kaufmanns Louis Landauer wird erforscht. Hans Gasparitsch, ein Ostheimer Überlebender des Naziterrors, schreibt mehrmals selber in der Zeitung. Kindheitserinnerungen aus der Wagenburgstraße werden beschrieben. In einer Folge über den Gablenberger Schmalzmarkt kommt auch die Geschichte dieses Platzes in der Nazizeit zur Sprache, als das Volkshaus „Haus der Volkstreue“ hieß. Ein Artikel fragt nach den „Sechs unbekannten Russen“, die 1945 starben und an die ein Grabstein auf dem Berger Friedhof erinnert. Ein Bericht erinnert an den Gablenberger Kirchenkampf. In einer Fotoreportage wird gezeigt, woran alles im Stuttgarter Osten im öffentlichen Raum mit Gedenktafeln erinnert wird – und woran nicht: die Gedächtnislücken werden sichtbar.

Die langjährige Erinnerungsarbeit der Zeitung beginnt jetzt über das WERK hinaus zu wirken. Im November 1998, zum 60. Jahrestag der Pogromnacht, veranstalten einige Kirchengemeinden im Stuttgarter Osten zusammen mit der Redaktion einen Gedenkrundgang im Stadtteil. Nach dem Rundgang war klar: es sollte nicht bei der Erinnerung an Gedenktagen bleiben. „Wir wollten etwas in den Stadtteil bringen, worüber man im Alltag stolpert und zwar konkret an den Stellen, wo Menschen gelebt und gelitten haben.“ formuliert im Rückblick Martin Elsässer, einer der Initiatoren. Kurz danach gründet sich in der Stadtbibliothek Ost die Initiative Stolperstein, ein Dutzend Stadtteilbewohner aus ganz unterschiedlichen Berufen und Kontexten, darunter auch einige Mitglieder der Redaktion: „Wir wussten damals noch nichts von den Stolpersteinen in Köln, wo diese Bewegung angefangen hatte, aber wir haben uns damals schon selber diesen Namen gegeben.“

Die Initiative wird aktiv und bringt das Thema im folgenden Jahr in einer Ausstellung „Tür an Tür – am Gedächtnis des Stadtteils rütteln.“ in die Öffentlichkeit. In der Ausstellung wurden die Eingangstüren der Häuser gezeigt, in denen Opfer der Nazis gewohnt hatten, Orte, an denen heute Stolpersteine liegen. In einer Begleitbroschüre werden die Schicksale von Jakob Preuß, dem „jüdischen Frisör“ aus Gablenberg und von Adolf Gerst, dem wegen „Wehrkraftzersetzung“ hingerichteten Buchbinder aus der Pflasteräckerstrasse ausführlich dokumentiert. Die Ausstellung wird mehrfach gezeigt.

Im Jahr 2001 ist das neue Bezirksrathaus im Bau und soll 2002 eröffnet werden. Die Initiative sieht dies als eine Gelegenheit, die Erinnerung an die verfolgten Nachbarn im öffentlichen Raum des Stadtteils zu verankern und schlägt dem Bezirksbeirat vor, zur Eröffnung des neuen Zentrums vor dem Eingang eine Erinnerungsstele aufzustellen, in der Namen und Adressen der Ermordeten eingefräst sind. Zugleich sollte hier eine Verbindung zur Rolle der Meldebehörden hergestellt werden, die die jüdischen Bürger in den Adressbüchern der Jahre ab 1940 in einem besonderen Teil aus der Bürgerschaft aussortiert, sie mit Sonderausweisen versehen und ihren Namen die Zusätze Israel und Sara hinzugefügt hatten. Der Vorschlag wird von der bürgerlichen Mehrheit des Bezirksbeirates vehement abgelehnt. Inge Jacobs von der Stuttgarter Zeitung dokumentiert die turbulente Sitzung, die exemplarisch ist für eine bestimmte Art des Umgangs mit der deutschen Geschichte. Zusammenfassend stellt sie fest: „Ein Bürgerhaus ‚von einer neuen Welt’, ohne lästige Erinnerung an das brutale Morden der NS-Täter: das möchte der Bezirksbeirat Ost. Deutlicher kann die Abfuhr an eine Initiative für ein öffentliches Gedenken an die NS-Opfer nicht formuliert werden.“

Auf die Initiative wirkt die Ablehnung des Bezirksbeirats als Herausforderung. „Jetzt erst recht“ ist die Stimmung. Zugleich erfährt sie vom Stolperstein-Projekt Gunter Demnigs, sieht dass auf diesem Weg die eigene Grundidee realisierbar wird, nimmt Kontakt auf und beschließt das Projekt in Stuttgart einzuführen. Sie lädt Demnig ein, der so im Herbst 2002 sein Projekt erstmals in Stuttgart öffentlich vorstellen kann. Auf einem Rundgang durch den Stadtteil werden die Orte potenzieller Stolpersteine besucht und vor den Häusern wird über die Geschichte der ermordeten Nachbarn berichtet.

Die Initiative wendet sich nun direkt an den Oberbürgermeister. In einem Gespräch mit dem Leiter der Stabsstelle des OB, Dr. Reinhard Schlossnikel kann sie ihr Vorhaben erläutern. Kurz danach stimmt Dr. Schuster der Verlegung der Stolpersteine grundsätzlich zu; In einem weiteren Gespräch mit den zuständigen Ämtern, dem Amt für öffentliche Ordnung und dem Tiefbauamt, werden praktische Vereinbarungen getroffen.

Die Initiative kann nun die erste Verlegung von Stolpersteinen in Stuttgart vorbereiten. Die Lebensdaten und das Schicksal der Opfer werden im Stadtarchiv und im Hauptstaatsarchiv recherchiert als Grundlage der Texte, die Gunter Demnig in die Stolpersteine einhämmert. Die Stadtteilpresse wirbt für das Projekt. Die Bereitschaft für die Stolpersteine zu spenden ist groß, in kurzer Zeit sind die Mittel für die ersten vierzig Steine gesammelt. Und so kann Gunter Demnig im Oktober 2003 die ersten Stolpersteine in Stuttgart-Ost verlegen. Die Aktion erfährt große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Das Theater im Depot, schon lange Partner des WERK, begleitet die Verlegung mit einer Lesung, in der exemplarisch über fünf Schicksale berichtet wird. Mit Unterstützung des Kulturamtes werden Angehörige der ehemaligen Nachbarn über die Verlegung informiert. Die Resonanz der Angehörigen aus aller Welt ist riesig, über 80 Briefe, Emails und Telefonate erreichen die Gruppe und geben dem Vorhaben noch eine ganz andere, zuvor kaum geahnte Dimension.

Auf Wunsch von Angehörigen aus den USA und aus Israel werden bei der zweiten Verlegung im Frühjahr 2004 erstmals auch Steine in anderen Stadtteilen verlegt. Seither gründen sich zuerst im Süden, dann auch in Mitte, im Westen, im Norden, auf den Fildern, in Cannstatt, in den Neckarvororten, in Feuerbach und Zuffenhausen, in Vaihingen, Stammheim, Botnang und zuletzt in Sillenbuch weitere Stolperstein-Initiativen. Diese knüpfen – ähnlich wie in Stuttgart-Ost - an langjährige lokale Vorarbeiten von Gruppen oder Einzelpersonen im Stadtteil an. Die Spendenbereitschaft ist ungebrochen. Die Zusammenarbeit der inzwischen vierzehn Stadtteil-Initiativen bei der Organisation der Verlegungen und in der Öffentlichkeitsarbeit gestaltet sich denkbar unkompliziert. Die Gruppen veröffentlichen die Ergebnisse ihrer Arbeit auf einer gemeinsamen Website: www.stolpersteine-stuttgart.de .und unterstützen sich gegenseitig in der Recherche insbesondere um das Schicksal von Opfern in Erfahrung zu bringen, die wie z.B. die Stuttgarter Sinti oder die Opfer der Krankenmorde bisher kaum erforscht sind.

Mit der fünften Verlegung im April 2006 gewinnt das Projekt in Stuttgart eine neue Qualität. Schon im September 2005 war mit der Tochter von Berta Rauner erstmals eine Angehörige aus dem Ausland zur Verlegung angereist. Jetzt im Frühjahr 2006 reisen mehrere Gruppen von Verwandten aus New York, aus Israel und aus Paris an oder in Stuttgart lebende Angehörige geben sich zu erkennen. Die Resonanz vor Ort ist groß; an vielen Verlegungsorten kommt es während der Verlegung zu kleinen Gedenkfeiern, an denen sich Nachbarn, Schulen und Organisationen aus dem Stadtteil beteiligen. Es kommt zu berührenden Begegnungen mit den Angehörigen der Opfer. Zungen lösen sich, Nachbarn beginnen längst vergessen geglaubte Geschichten zu erzählen. Mit der Verlegung von Steinen für vier Sinti-Kinder in Cannstatt, für einen Deserteur und einen Gewerkschafter in Wangen, für ein Opfer der Krankenmorde in Hedelfingen gewinnen auch nichtjüdische Opfer an Aufmerksamkeit. Aus der Arbeit der Gruppen geht das Buch „Stuttgarter Stolpersteine – Spuren vergessener Nachbarn – ein Kunstprojekt füllt Gedächtnislücken“ hervor, in dem das Projekt beschrieben und exemplarisch 31 Geschichten erzählt werden.

Die Impulse aus den anderen Stadtteilen wirken zurück auf die Arbeit der Stolperstein-Initiative Ost. Hatte sich die Arbeit zunächst auf die Recherche der Daten für sie Steine und auf die Organisation der Verlegungen beschränkt, erweitert sie sich jetzt. Zu den Verlegungen werden kleine Dokumentationen zur Geschichte der Opfer herausgegeben. Die Initiative veranstaltet regelmäßig Führungen, bei denen die Geschichten hinter den Namen erzählt werden. Sie nimmt Kontakt mit Angehörigen auf. Sie unterstützt Projekte am Zepellingymnasium und am Wagenburggymnasium: Schüler suchen nach ehemaligen jüdischen Schülern ihrer Schule. Einer dieser Ehemaligen, Ernst Sondheimer, reist hochbetagt im Herbst 2008 aus London an und erzählt einer Klasse des Zepellingymnasiums seine Geschichte. Über 100 Schüler des Wagenburggymnasiums beteiligen sich an der Verlegung der Stolpersteine, die in der Wagenburgstraße und der Heidehofstraße an die ehemaligen jüdischen Altersheime und ihre ermordeten Bewohner erinnern. Die Initiative vermittelt der Ostheimer Schule den Kontakt zu einer ehemaligen Schülerin, der Sintezza Elisabeth Guttenberger, geb. Schneck, die als einzige aus ihrer Familie Auschwitz überlebt hatte. Elisabeth Guttenberger besucht mehrfach ihre frühere Schule, spricht mit den Schülern, erzählt ihre Geschichte. Eine Projektgruppe entwickelt eine Ausstellung zur Geschichte der Familie Schneck, gestaltet mit die Verlegung der sechs Stolpersteine in der Stöckachstraße. Begleitet von Wolfram Isele bauten sie ein Denkmal, das im Eingang der Schule an Donatus Schneck erinnert, der zusammen mit seiner Schwester Elisabeth die Ostheimer Schule besucht hatte.

Im September 2008 werden in der Landhausstrasse 200, neben dem Leo-Vetter-Bad, Stolpersteine für Sana und Chassia Dymschiz verlegt. Hier schließt sich ein Kreis. Auf ihre Namen, dokumentiert in Maria Zelzers Erinnerungsbuch, waren wir schon beim Beginn der Arbeit vor 20 Jahren gestoßen. Nach ihnen wurde gefragt in dem fiktiven Rundgang im „Jüdischen Frisör“. Die Adresse war eine Station des Gedenkgangs am 9. November 1998. Die Tür des Hauses wurde gezeigt in der Ausstellung „Tür an Tür“. Doch erst ´jetzt – nach zwanzig Jahren - war es uns nach langer Suche in den Archiven gelungen, mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Mehr noch: wir konnten eine in Stuttgart lebende Enkelin ausfindig machen, die unbedingt bei der Verlegung der Steine dabei sein wollte und uns in langen Gesprächen viel über die Schicksale ihrer Familie erzählte.

Harald Stingele

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

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Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

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Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

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Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
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Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter