Stolpersteine für Stuttgart am 29. und 30. September 2008

Gunter Demnig verlegt zum 10. Mal Stolpersteine in Stuttgart

Am Montag und Dienstag, 29. und 30. September, wird der Kölner Künstler Gunter Demnig zum 10. Mal in Stuttgart Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus in öffentliche Gehwege verlegen. An beiden Tagen werden dies in neun Stadtbezirken 51 Steine sein. In fünf Jahren ist die Landeshauptstadt Stuttgart damit insgesamt um rund 400 Kleindenkmale reicher geworden, mit denen ehemalige, von den Nazis verfolgte und ermordete, Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der Vergessenheit geholt wurden und wieder einen Platz mitten unter uns erhalten haben.

Gunter Demnig, der dieses "Kunstprojekt für Europa" ins Leben rief,  hat mittlerweile in rund 350 Städten und Orten in Deutschland, auch in Österreich, den Niederlanden und Ungarn, weit über 15 000 Stolpersteine verlegt, die bündig in öffentliche Gehwege eingelassen an Opfer des Nationalsozialismus, an Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Behinderte und politisch Andersdenkende erinnern. Demnig produziert die Betonsteine mit Messingplatte und verlegt sie selbst.

Die Daten für die Steine und alle anderen nötigen Informationen werden dagegen ehrenamtlich vor Ort recherchiert. Allein in Stuttgart gibt es, ausgehend von Stuttgart-Ost, mittlerweile flächendeckend 14 Stolperstein-Initiativen und vier Arbeitskreise. Mit hohem Zeitaufwand erforschen diese Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger die Namen von Opfern, ihre Wohnorte und ihre Lebensgeschichte. Dazu besuchen sie Archive, Bibliotheken und viele anderen Einrichtungen. Auch nach Bildern wird gesucht, wobei sich ein Bestand mit Passbildern im Staatsarchiv Ludwigsburg als besonders ergiebig erwiesen hat.

Wo immer noch möglich, wird versucht mit Angehörigen Kontakt aufzunehmen. Auch diesmal werden bei mehreren Verlegungen wieder Angehörige dabei sein, die teilweise extra aus dem Ausland anreisen. Oftmals ist ihnen die Verlegung der Stolpersteine ein persönliches Bedürfnis. Ein besonderer Glücksfall sind auch ehemalige Nachbarn oder andere Personen, mit deren Erinnerungen ein lebendiges Bild des Opfers entsteht. Zur Arbeit der Initiativen gehört außerdem die Vorbereitung der Verlegungen, die oftmals so individuell sind wie das Leben und Leiden derjenigen, an die dabei erinnert wird.

Nachfolgend werden einige der Menschen, denen mit Stolpersteinen nun neu gedacht wird, kurz angesprochen. Ausführlichere Informationen über diese und die weiteren Opfer erhalten Sie bei den Initiativen in den einzelnen Stadtbezirken, die in der Regel zur Verlegung ein besonderes Informationsblatt zusammenstellen.

Mitte, Eberhardstr. 35: Er war Leichtathlet, Sportlehrer und Fußballschiedsrichter. Sein Herz schlug blau-weiß, denn die Stuttgarter Kickers waren sein Verein. Eigentlich hätte Julius Baumann 1939 mit einem Visa nach England ausreisen können. Er blieb aber, weil er den Kindern der israelitischen Gemeinde ein Ferienlager versprochen hatte. Doch dann brach der Krieg aus, das Visa wurde ungültig, er musste bleiben. Als Julius Baumann verbotenerweise mit nicht-jüdischer Hilfe in der Markthalle Obst und Gemüse für hungernde Juden organisierte, wurde er denunziert, verhaftet, kam erst in das KZ Welzheim und dann in das KZ Mauthausen, wo er im Oktober 1942 von hinten "auf der Flucht erschossen"  wurde. Leopold Marx setzte ihm 1945 mit seiner "Jüdischen Ballade" ein bewegendes Denkmal.

Bad Cannstatt, Taubenheimstr. 60: Zwei Schülerinnen des Cannstatter Johannes-Kepler-Gymnasiums haben den Weg des jüdischen Versicherungsbeamten Edwin Spiro nachgezeichnet, der wegen seiner Beziehung zu einer nicht-jüdischen Frau von Nachbarn denunziert wurde. Als erster Stuttgarter wird er 1936 wegen "Rassenschande" zu sechs Monaten Haft verurteilt. Nach der Reichspogromnacht im November 1938 wird er wieder verhaftet und kommt in das Polizeigefängnis Welzheim. Im Februar 1942 kommt er auf Grund eines Geheimerlasses von SD-Chef Heydrich erneut nach Welzheim und wird im Jahr darauf in Auschwitz ermordet.

Bad Cannstatt, Martin-Luther-Str. 37: Der 82-jährige Viehhändler Wilhelm Rothschild sollte mit dem Lastwagen die letzten Kilometer vom Bahnhof Buschowitz in das KZ Theresienstadt transportiert werden. Noch bevor er Halt fand, fuhr der Laster an, der alte Mann stürzte auf die Straße und zog sich Verletzungen zu, denen er kurz darauf erlag.

Ost, Landhausstr. 198: Der Zigarettenarbeiter und spätere selbständige Textilvertreter Sana Dymschiz war zusammen mit seiner Frau Chassia aus dem heutigen Weißrussland nach Berlin gekommen, seit 1909 lebten sie in Stuttgart -zumeist in Ost-, wo zwei ihrer drei Kinder geboren wurden. Die Kinder konnten nach England bzw. im Oktober 1939 in letzter Minute fluchtartig und illegal über Wien nach Palästina auswandern. Die Eltern selbst "kamen nicht mehr hinaus" und wurden am 1. Dezember 1941 nach Riga deportiert, wo sich ihre Spur und ihr Leben verlieren.

Zuffenhausen, Galvanistr. 15: Bis zum 24.4.1942, dem Tag ihrer Deportation lebte Frau Schneider, Verkäuferin und Witwe eines Lokomotivführers in der Galvanistr.15. Das Haus war ihr Eigentum, sie musste es aber aus Geldmangel wegen der ständigen Judenabgaben im November 38 an einen befreundeten Nachbarn, den Dipl. Ing. Hans Winkler, verkaufen, der sie in dem Haus wohnen ließ. Dies war sehr ungewöhnlich, da es ab 1938 einen Erlass Himmlers gab, dass Juden nicht in Häusern von ?Ariern? wohnen durften. Stattdessen wurden sie ab diesem Zeitpunkt in so genannten Judenhäusern auf engstem Raum zusammen gepfercht, wo sie bis zur Deportation leben mussten. Wegen der hohen Sondersteuern für Juden verarmt, musste sie sich auch von Möbeln und Hausrat trennen, die ein Herr Rosenberger erhielt, wie die von ihr geschriebene Liste zeigt. Kurz vor ihrer Deportation überwies Frau Schneider ihr letztes Geld an die jüdische Gemeinde. Sie wurde nach Izbica bei Lubin deportiert und nach 1945 auf den 26.4.1942 für tot erklärt.

Zuffenhausen, Franklinstr. 6: Der Kaufmann Max Böhm hatte hier seit 1930 ein Textilgeschäft. Nach der Machtergreifung 1933 entdeckte seine nicht-jüdische Ehefrau, mit der er 30 Jahre verheiratet war, dass sie mit einem Juden nicht zusammenleben kann. Die Ehe wurde geschieden, das Haus verkauft und Max Böhm aus Zuffenhausen vertrieben. Im August 1942 wurde der 71-Jährige über Theresienstadt zur Vernichtung nach Treblinka deportiert.

Vaihingen, Schockenriedstr. 11: Der selbständige Schneidermeister Eugen Banz wehrte sich gegen die Rechtlosigkeiten im Dritten Reich und machte öfters kritische Äußerungen über das Nazisystem. 1934 wurde er aus "politischen Gründen" für eine Woche in "Schutzhaft" genommen und 1936 kam er für fünf Monate in das Konzentrationslager Welzheim, wo er sich nach Misshandlungen und Erkältungen ein chronisches Nierenleiden zuzog. Schwer krank und arbeitsunfähig starb er 1942 an den Haftfolgen.

Nord, Wartbergstr. 14: Emmy Seitz und ihr Mann Theo kannten sich aus der kommunistischen Jugendbewegung und heiraten 1942, kurz darauf wurde er an die Ostfront eingezogen. Bei einem Heimaturlaub besuchte sie Eugen Nesper, ein gemeinsamer Bekannter aus der Zeit vor 1933, der im Auftrag der Gestapo Stuttgarter Antifaschisten aushorchte, darunter auch die Familie Schlotterbeck, seine früheren Vermieter. Nachdem Friedrich Schlotterbeck in die Schweiz geflohen war, ließ die Gestapo alle mit Nesper in Kontakt gekommenen Menschen verhaften: Emmy Seitz wurde ohne Gerichtsverhandlung im November 1944 zusammen mit ihrem Schwager und weiteren sieben Personen in Dachau wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" erschossen. Ihr in Russland als Soldat kämpfender Mann wurde von einem Kriegsgericht wegen "Nichtanzeigens eines Kriegsverrats" zum Tode verurteilt und im Februar 1945 im Zuchthaus Halle enthauptet.

West, Hölderlinstr. 37: Elisabeth Einstein war die Tochter des hoch geachteten Geheimen Hofrat Prof. Dr. phil. Adolf Gerstmann (1855-1921), Dramaturg am Hoftheater in Stuttgart und Verfasser vieler Bühnenwerke, Romane und Novellen. Zusammen mit ihrem Mann Leopold, Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg und Textil-Kaufmann, sowie mit Tochter Ingeborg wurde Elisabeth Einstein im April 1942 nach Izbica in den Tod deportiert. Fritz Helmut Einstein, der älteste Sohn wurde im August 1942 im Konzentrationslager Stutthof ermordet. Nur sein Bruder Kurt-Werner überlebte die Hölle der Deportation nach Riga.

Mitte, Tübinger Str. 18: "Haus für Gelegenheitskäufe" hieß das Geschäft, das Heinrich Arm und seiner Frau Emma gehörte. Es hatte einen sehr guten Ruf in Stuttgart. 1933 mussten sie das Geschäft verkaufen und handelten nun von ihrer im 1. Stock liegenden Wohnung aus mit Speiseöl. Sie wurden schließlich 1941 nach Riga in den Tod deportiert. Um die Auswanderung ihrer beiden Söhne zu unterstützen, hatten sie bereits 1933 große Teile ihres Hausrats verkauft, darunter auch ein Bowlegefäß im Jugendstil. Die Tochter des damaligen Käufers erinnert sich an die gut nachbarschaftlichen Beziehungen, weshalb sie vor kurzem das Gefäß der Enkelin der Familie Arm, die in Israel lebt, zurückgab. Das Gefäß ist der einzige persönliche Gegenstand, der dieser von den Großeltern geblieben ist.

Süd, Neue Weinsteige 65: Mina Lämmle, Jahrgang 1870, war die Großmutter. Klara Brettheimer, Jahrgang 1892, die Mutter. Und Lisa Lotte Brettheimer, Jahrgang 1922, die Tochter. Drei Generationen hatten hier friedlich zusammengelebt. Während der Vater und Großvater auf dem Israelitischen Teil des Pragfriedhofs die letzte Ruhe fanden, wurden Mutter und Tochter 1941 nach Riga deportiert, die Großmutter wenige Wochen später zwangsweise nach Eschenau umgesiedelt und im August 1942 von Stuttgart aus nach Theresienstadt gebracht, wo sie vier Wochen später ums Leben kam.

Süd, Kolbstr. 4C: Vor dem Dreigroschentheater werden Stolpersteine die Besucher an Paula Kohn, ihre Kinder Anny und Wilhelm sowie die Schwiegertochter Gerda erinnern. Der Vater (+1932) hatte im Hochparterre der Kolbstr.4C eine Reklame-Zugabenartikel-Großhandlung, die Familie mit der schwer herzkranken Mutter Paula Kohn wohnte darüber. Wie bei allen Juden ging die wirtschaftliche Existenz der Familie nach 1933 verloren, die Großhandlung des Vaters wurde enteignet, Sohn Wilhelm verlor seine leitende Stellung bei einer Schuhfirma nach deren Arisierung. Irgendwie, mit Hilfsarbeiten und dem Vermieten von Zimmern, hielt man sich über Wasser. Noch 1940 heiratet Wilhelm in Berlin Gerda Lewinski. Im Oktober 1941 mussten Paula, Anny, Wilhelm und Gerda Kohn als Vorstufe der Deportation zwangsweise nach Haigerloch umziehen. Am 1. Dezember 1941 folgte die Deportation nach Riga, wo die Mutter Paula im März 1942 und ihr Sohn Wilhelm im Juli 1942 erschossen wurden. Die beiden gleichaltrigen Schwägerinnen Anny und Gerda (erst 25 Jahre alt) werden mit den letzten noch lebenden Insassen der Lager um Riga Ende September/Anfang Oktober 1944 nach Stutthof bei Danzig verlegt und dort ermordet.

Sillenbuch, Corneliusstr. 4: Nachdem Daniel Hauser sein Kaufhaus in Offenburg verkauft hatte, wollte er hier seinen Lebensabend verbringen. Der 84-Jährige wurde im August 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo vier Tage später sein Leben endete.

Weitere Einzelheiten zur Stolpersteinverlegung können dem angefügten Verlegungsplan entnommen oder bei den Kontaktadressen der Stadtteil-Initiativen erfragt werden. Nähere Informationen zum Schicksal der Opfer, für die jetzt Steine gesetzt werden, finden Sie demnächst auch unter dem Menüpunkt "Biografien".

Die angegebenen Uhrzeiten können nur eine grobe Orientierung für den geplanten Zeitpunkt der Verlegung sein - Verschiebungen lassen sich trotz sorgfältiger Planung leider nicht ganz ausschließen - Änderungen sind möglich - Wer bei einer Steinverlegung dabei sein will, sollte sich deshalb möglichst frühzeitig am Verlegungsort einfinden! Aufgrund des eng bemessenen Zeitplans kann Gunter Demnig an den vor Ort stattfindenden Rahmenveranstaltungen jeweils nur kurz teilnehmen!

Stolpersteine für Stuttgart am Montag, den 29. September 2008 (Uhrzeit~Steinverlegung):

8:00 Vaihingen Schockenriedstr. 11 1 Stein für Eugen Banz
9:00 S-Ost  Hornbergstr. 212 1 Stein für Oskar David
9:30 S-Ost  Landhausstr. 198 2 Steine für Sana + Chassia Dymschiz
10:00 S-Nord

Wiederholdstr. 23
Wiederholdstr. 20
Wiederholdstr. 22

1 Stein für Ella Heimberger
1 Stein für Martha Münzesmaier
3 Steine für Julius, Hermine + Marianne Stern
10:45 S-West Falkertstr. 88
Falkertstr. 103  
2 Steine für Sophie Rosenthal + Johanna Harburger
2 Steine für Salomon + Gella Hess
11:15 S-West

Hölderlinstr. 37  

4 Steine für Leopold, Elisabeth, Fritz + Inge Einstein

12:00 S-Nord Birkenwaldstr. 127  1 Stein für Klara Friedländer
12:30 S-Nord Wartbergstr. 14   2 Steine für Theodor + Emmy Seitz
13:30 S-West Leuschnerstr. 47
Leuschnerstr. 48 B 
1 Stein für Ludwig Levi
1 Stein für Heinrich Richheimer
14:30 Zuffenhausen Galvanistr. 15
Franklinstr. 6  
1 Stein für Pauline Schneider
1 Stein für Max Böhm
15:30 Bad Cannstatt  Martin-Luther-Str. 37
Taubenheimstr. 60 
1 Stein für Wilhelm Rothschild
1 Stein für Edwin Spiro

 Stolpersteine für Stuttgart am Dienstag, den 30. September 2008 (Uhrzeit~Steinverlegung):

8:00 S-Süd  Weißenburgstr. 2 B 1 Stein für Arthur Ascher
8:30 S-Süd  Kolbstr. 4 C 4 Steine für Paula, Wilhelm, Gerda + Anny Kohn
9:00 S-Süd Alexanderstr, 153
Alexanderstr. 20
2 Steine für Frida + Fritz Erlanger
2 Steine für Ludwig + Selma Weil
9:50 S-Süd  Neue Weinsteige 65 3 Steine für Klara + Lisa Lotte Brettheimer, Mina Lämle
10:30 Sillenbuch Corneliusstr. 4
Rankestr. 44 
1 Stein für Daniel Hauser
1 Stein für Elsa Wormser

11:30 S-Mitte

Gaisburgstr. 4 B  

2 Steine für Feiwel + Anna Engelberg

12:00 S-Mitte

Eberhardstr. 35  

1 Stein für Julius Baumann

13:00 S-Mitte Tübingerstr. 18  2 Steine für Heinrich + Emma Arm
13:30 S-West Lindenspürstr. 35  

1 Stein für Meta Gerson

14:00 S-West Schlossstr. 54   5 Steine für Sally + Anna Ausübel / Max, Mathilde + Julius Gailinger

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

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