Auf den Spuren vergessener Nachbarn

Titelblatt Stuttgarter Stolpersteinbuch"Stuttgarter Stolpersteine - Spuren vergessener Nachbarn -  Ein Kunstprojekt füllt Gedächtnislücken" heißt ein Buch, das in 31 Beiträgen Schicksale von Opfern der Nazizeit nachzeichnet, für die Stolpersteine in Stuttgart verlegt wurden. 31 Geschichten von ehemaligen Stuttgarterinnen und Stuttgartern aus Ost, Süd, Mitte, West, Nord, aus Bad Cannstatt und Degerloch, aus Obertürkheim, Wangen und Hedelfingen, aus Feuerbach und Zuffenhausen.

In diesem Buch begegnen Ihnen Ärzte und Krankenschwestern, ein Kindermädchen und eine Haushaltshilfe, Angestellte von Banken und Versicherungen, eine Beamtin der Stadtverwaltung und ein Buchprüfer, Künstlerinnen und Rechtsanwälte, Handelsvertreter und Lebensmittelhändler, Geschäftsleute und Fabrikanten,  Metallarbeiter und -arbeiterinnen, ein Werkzeugmacher, ein Maschineneinsteller, ein Transportarbeiter, Lehrer und die Leiterin einer Schülerpension, Hausfrauen und Rentner, Kleinkinder und Schüler. Verfolgt und ermordet wurden sie, weil sie Juden waren, gleichgültig ob israelitischen Glaubens, zum Christentum konvertiert oder freigeistig orientiert. Oder weil sie Sintis waren. Oder weil sie als Juden eine "Arierin" liebten und wegen "Rassenschande" verurteilt wurden. Oder weil sie vor der Machtergreifung der Nazis als Kommunisten dem Gemeinderat angehört hatten. Oder weil sie gegen die Diktatur Widerstand geleistet hatten. Oder weil sie als psychisch Kranke in einer Heilanstalt lebten. Oder weil sie aus der Nazi-Armee desertiert waren. Oder weil sie sich zu freimütig geäußert hatten und wegen "Wehrkraftzersetzung" hingerichtet wurden.

Recherchiert und beschrieben von  Hermann Abmayr, Guillermo Aparicio, Siegfried Bassler, Edith Baer, Susanne Bouché, Anne Fischer, Gerhard Hiller, Irma Glaub, Stephan Janker, Wolfgang Kress, Goswinde Köhler-Hertweck, Jörg Kurz, Andreas Langen, Inge Möller, Doris Neu, Rainer Redies, Mascha Riepl-Schmidt, Franz Schönleber, Peter Selig-Eder, Harald Stingele und Heinz Wienand.

Außerdem: ein Portrait des Künstlers Gunter Demnig und seines Projektes. Eine kurze Geschichte, wie die Stolpersteine nach Stuttgart kamen. Ein von Wolf Ritscher moderierter und dokumentierter Dialog über die öffentlichen Wirkungen der Stolpersteine. Der Weg zum Stolperstein - Hinweise zur Recherchearbeit.

Herausgegeben für die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen von Harald Stingele und dem Bürgerprojekt AnStifter. Wieder Lieferbar ab Januar 2010, ca. 250 Seiten, 80 Abbildungen, Broschur, 14,5 x 22 cm, 16,90 €. Bestellen können Sie mit diesem Formular.

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

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Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

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Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter