44 Stolpersteine werden verlegt

Stuttgarter Zeitung vom 25.04.2006:

44 Stolpersteine werden verlegt

Eine neue Serie von 44 Stolpersteinen wird am Freitag, 28. April, und Samstag, 29. April, in Stuttgart verlegt. Zum ersten Mal werden auch in den Stadtteilen Birkach, Bad Cannstatt, Obertürkheim und Wangen Zeichen gegen des Vergessen gesetzt. Der Kölner Künstler Gunter Demnig lässt vor den Wohnhäusern von Naziopfern eine Messingplakette mit Namen, Geburtsjahr, Todesjahr und Todesort in den Gehweg ein und weist somit auf das grausame Schicksal der Einzelpersonen hin. Inzwischen haben sich in den meisten Stuttgarter Stadtbezirken Stolperstein-Initiativen gebildet. Viele Stolpersteine sind bereits verlegt, doch bei Weitem nicht alle Vorschläge konnten berücksichtigt werden.Mit den Steinen für Otto, Sonja, Thomas und Albert Kurz in Bad Cannstatt wird an vier Sinti-Kinder erinnert. Ein Stein in Wangen ruft die Lebensgeschichte des erschossenen Deserteurs Rudolf Jehle ins Gedächtnis. Der Künstler Demnig wird an 26 Stellen Stolpersteine verlegen und hält dabei einen straffen Zeitplan ein. Er beginnt am Freitag um 8 Uhr in der Weimarstraße 31 im Stuttgarter Westen mit vier Steinen für die Familie Jaffé. Am Samstag legt er um 8 Uhr im Elsaweg 33 in Degerloch los und setzt zwei Steine für das Ehepaar Karpeles. An manchen Orten wird es ein Rahmenprogramm geben mit Schulklassen, Paten, Nachbarn oder Zeitzeugen. Nach der Aktion werden insgesamt 168 Stolpersteine verlegt sein.

kek

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter