Kunst belebt Erinnerung ! Unterstützt STOLPERKUNST !

Stolpersteine fordern zum Nachdenken heraus, zum Nachdenken auch über die Frage, was Erinnerung für unsere Gegenwart und Zukunft bedeutet. Mit StolperKunst greifen Künstler*innen diese Frage auf und erweitern deren Bedeutung. Die Initiative StolperKunst ging vor zwei Jahren aus der Zukunftskonferenz der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen hervor. Hier arbeiten Theaterleute, bildende Künstler*innen, Musiker*innen mit uns zusammen. Unter www.stolperkunst.de  ist nachzulesen, wer alles hinter der Initiative steht, was bisher gemacht wurde und was für die nächste Zeit geplant ist, um mit StolperKunst der Erinnerungskultur in Stuttgart neue frische Impulse zu geben. Die Hotel-Silber-Initiative hat die Trägerschaft für StolperKunst übernommen.

Weil Kunst Arbeit macht und Künstler*innen von Honoraren leben, haben wir uns um Projektmittel aus dem Innovationsfond des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst beworben. Wir sind zuversichtlich, die beantragten 30.000 Euro zu bekommen, jedoch: wir müssen 20 Prozent Eigenanteil aufbringen! Diese 6.000 Euro wollen wir durch eine Crowdfunding-Kampagne sammeln. Wir bitten Euch herzlich diese Kampagne zu unterstützen, indem Ihr erstens selber Eure Spendierhosen anzieht und indem Ihr zweitens StolperKunst in Eurem Umfeld bekannt macht und für die Kampagne werbt. Besucht die Website, über die die Spenden gesammelt werden: https://www.startnext.com/stolperkunst. Dort erfahrt Ihr mehr über die Kampagne und ihre Ziele. Dort findet Ihr auch die interessanten, von Künstler*innen gestifteten „Dankeschöns“, aus denen die Spendierfreudigen wählen können.

Aktueller Veranstaltungshinweis:

WIDER DAS VERGESSEN

Über ein ganzes Schuljahr hatten Schüler der Altenburgschule Stuttgart die Möglichkeit, sich auf der Bühne auszuprobieren und gemeinsam mit einem Theaterpädagogen und einem Tanzpädagogen des Theaterhauses ein eigenes Stück zu entwickeln, das nun abschließend unter dem Titel WIDER DAS VERGESSEN im Theaterhaus auf die Bühne gebracht wird.
Bis zu 30 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen und Vorbereitungsklassen trafen sich seit September einmal wöchentlich zum Proben. Gemeinsam arbeiteten Sie an den Themen Flucht, Verfolgung und Vergessen und konzentrierten sich dabei zeitlich auf die Jahre
1933-1945. Die Grundlage hierfür bildete die Auseinandersetzung mit der Stolperstein-lnitiative. Durch Tanz und Theaterspiel näherten sich die Darsteller Biographien an, suchten nach Wegen der Abstraktion der Themen dieser Zeit und setzten sich mit der Bedeutung des Vergessens
auseinander.
Das Stück erzählt als Theater- und Tanzcollage von Macht und Ohnmacht, von Trennung und Hoffnung. Und es stellt die Frage, was zu tun ist, damit sich "das" nie wiederholt.

Theaterpädagogik: Benedict Walesch I Tanzpädagogik: Levent Gürsoy I Chorleitung: Till Backhaus I Projektdokumentation: Martin Mannweiler I Projektkoordination Schule: Mathias Klotzbücher I Projektmanagement: Jakob Dambacher-Walesch

Dienstag 3. + Mlittwoch 4.7.2018 - 19:OO Uhr

StolperKunst-Projekt des Theaterhaus Stuttgart in Kooperation mit der Altenburg Schule Stuttgart. Gefördert durch den Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend" der Landeshauptstadt Stuttgart.

StolperKunst

in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter