Vorstellung der Tagebücher von Gretchen Kahn

Buchvorstellung mit Rainer Redies
Donnerstag, 16. März 2017, 19 Uhr, Stadtarchiv, Bellingweg 21, 70372 Stuttgart

Gretchen Kahn, Tagebücher von Juli 1905 bis Oktober 1915. Jüdisches Leben in Stuttgart. Transkribiert und mir Anmerkungen versehen von Rainer Redies. Die Übersetzung und Erklärung hebräischer Textstellen und Begriffe besorgte Kay Joe Petzold.

„Nicht wegzudenken aus dem jüdischen Leben Stuttgarts ist das Haus Seligmann Kahn in der Augustenstraße“, schrieb die Historikerin Maria Zelzer in den 1960er-Jahren. Ein halbes Jahrhundert später sind Tagebücher aufgetaucht, die von Gretchen Kahn verfasst wurden. Für das Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg und die erste Kriegszeit vermitteln sie das facettenreiche Bild einer jüdisch-schwäbischen Familie und gewähren Einblicke in das Leben der Stuttgarter israelitischen Gemeinde. Schlaglichter fallen auch auf die Gesellschafts- und Stadtgeschichte jener Zeit, wenn über Nachbarschaft, geselligen Verkehr, Militärparaden, Unfälle, öffentliche Feierlichkeiten oder das durch den Krieg einschneidend veränderte Laben berichtet wird.

am: 16.03.2017  19:00

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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