Ansprechpartner in Bad Cannstatt
Die Stolperstein-Initiative Bad Cannstatt versteht sich als sinnvolle Erweiterung und Fortführung des Projekts ?Denkmal erfahren?, mit dem Schüler und Lehrer des Albertus-Magnus-Gymnasiums an die in der ?Reichskristallnacht? zerstörte Synagoge und die Cannstatter jüdische Gemeinde erinnern. Durch Stolpersteine sollen geistige Linien gezogen werden, die vom Mahnmal bis zu den Wohnungen der Opfer des Naziterrors reichen.
Wir recherchieren in Bibliotheken und Archiven, um die Schicksale von Cannstatterinnen und Cannstattern aufzuklären, die der Willkürherrschaft zum Opfer gefallen sind. Wer sich an Fälle erinnert oder sie aus Erzählungen, Briefen, Tagebüchern kennt, wird gebeten, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir werden uns bemühen, jede Spur zu verfolgen, das jeweilige Schicksal zu dokumentieren und mit einem Stolperstein vor dem Vergessen zu bewahren.
Unsere kleine Gruppe freut sich über Mitstreiter und Spender! Bitte schreiben Sie eine E-Mail an:
Anke und Rainer Redies
anke.redies@t-online.de oder redies@redies.info
oder besuchen Sie uns für weitere Informationen im Internet unter
www.stolpersteine-cannstatt.de
Unser Konto Nr. 2606615 LBBW (BLZ 60050101) lautet auf die Namen Redies/Lang
Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern
Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier
Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner
Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter
Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."
Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)
heraus-gegeben von Margot Weiß
Publikationen aus dem Stuttgarter Norden
1. Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
2. Der Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
Verlegt
Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
heraugegeben von Elke Martin
Ernst Köhler
im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter
Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi
die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter
Max und Mathilde Henle
Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd
Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud
die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter
Hermine Wertheimer
zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter



