Eugen Stähle, Finkenstr. 4

Eugen Stähle wurde am 14. April 1907 in Stuttgart geboren.
Sein Vater war Steindrucker.
Eugen Stähle besuchte die Mittelschule und anschließend die Höhere Handelsschule. Nach einer Banklehre wurde er Bankbeamter.
Eugen galt als sehr tüchtig und fleißig und wurde sehr geschätzt.
Schon im Jugendalter hatte er manchmal depressive Zustände. 1934 erkrankte er psychisch. Die Ärzte stellten bei Eugen Schizophrenie fest.
Im Jahr 1936 erging der Beschluss, ihn zu sterilisieren.
Bis 1939 war er in der Kuranstalt Hohe Mark untergebracht, dann wurde er in die Heilanstalt Winnental eingeliefert.
Am 23. Juli 1940 wurde Eugen Stähle nach Grafeneck verlegt und dort im Rahmen der Aktion T4 ermordet.
Der Text auf seinem Stolperstein lautet:

                                                                                   HIER WOHNTE
                                                                             EUGEN STÄHLE
                                                                                      JG 1907
                                                                              EINGEWIESEN 1939
                                                                           HEILANSTALT WINNENTAL
                                                                            ‚VERLEGT‘ 23.7.1940
                                                                             ERMORDET 23.7.1940
                                                                                  GRAFENECK
                                                                                   AKTION T4
Recherche & Text: Elke Martin, Irma Glaub.
Quellen: Gedenkstätte Grafeneck, Bundesarchiv Berlin
 

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

1. Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre Judenladen2. Der Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte

Mehr Infos

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
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Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter