Das Projekt Stolpersteine
Um den Ort, an dem man lebt, zu verstehen, ist es auch wichtig, seine Geschichte zu kennen.
Nichts ist schlimmer als kollektives Schweigen. Aber zum Glück gibt Menschen und Initiativen, die sich der Geschichte stellen und es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Verbrechen des Faschismus vor Ort zu benennen. Die Deportationen von Opfern fand in der Nachbarschaft statt, die Menschen hatten alle einen Namen und eine Wohnung. Dies macht die Aktion Stolpersteine wieder sichtbar.
Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern
Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier
Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner
Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter
Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."
Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)
heraus-gegeben von Margot Weiß
Publikationen aus dem Stuttgarter Norden
1. Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
2. Der Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
Verlegt
Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
heraugegeben von Elke Martin
Ernst Köhler
im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter
Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi
die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter
Max und Mathilde Henle
Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd
Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud
die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter
Hermine Wertheimer
zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter



