Verlegungs-Aktion im Stuttgarter Süden beginnt am 16. März

Stuttgarter Wochenblatt vom 10.3.2005:

Verlegungsaktion im Stuttgarter Süden beginnt am 16. März

Am 16., 17. und 18. März wird der Kölner Künstler Gunter Demnig in den öffentlichen Bereich vor den Häusern, in denen Nazi-Opfer früher gewohnt haben, weitere Stolpersteine einsetzen. Dabei werden erstmals in Stuttgart-Süd Stolpersteine verlegt werden.

Dort beginnt die Aktion am 16. März, sie endet im Stadtteil Stuttgart-Ost, wo bereits mehr als 60 Steine liegen und die Verlegung dadurch im Wesentlichen abgeschlossen sein wird. Mittlerweile bereiten Initiativen in Stuttgart-Mitte, Stuttgart-West, Stuttgart-Nord und in einigen Außenbezirken durch intensive ehrenamtliche Archiv- und Recherchearbeit die Verlegung von Stolpersteinen auch in ihren Stadtteilen vor. Die Kosten der Aktion werden durch Spenden finanziert. Mit den Stolpersteinen stiften die Spender ein Kleindenkmal, das an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte erinnert - zur Mahnung für nachfolgende Generationen.

Alle Stuttgarter Initiativen laden zu einer Kulturveranstaltung am Mittwoch, 16. März um 19.30 Uhr ins Theaterhaus ein. Dort wird Gunter Demnig sich selbst und seine Idee der Stolpersteine vorstellen. Berit Fromme und Peter Grohmann lesen Texte über das Schicksal vertriebener und ermordeter Menschen aus Stuttgart.

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt vom Duo Pipes & Phones (Peter Schindler/Piano und Peter Lehel/Saxofon) und von Harald Stingele und Werner Schmidt moderiert.

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter