Offener Brief gegen Stolperstein-Beschluss

Artikel aus der Nord-Rundschau vom 27.09.2007:

Offener Brief gegen Stolperstein-Beschluss

Feuerbach (geo). In einem offenen Brief haben sich die Feuerbacher Delegierten des Stuttgarter Stadtseniorenrats an den örtlichen Bezirksbeirat und Bezirksvorsteher Helmut Wiedemann gewandt. Sie bitten in dem Schreiben eindringlich, das Gremium solle den im Mai 2007 gefassten Beschluss in Sachen Stolpersteine überdenken und zurücknehmen. Der örtliche Bezirksbeirat hatte den Antrag der Feuerbacher Friedensinitiative mehrheitlich abgelehnt (wir berichteten). Darin hatte die Initiative unter anderem um Zuschüsse für Handzettel, auf denen das Stolperstein-Projekt erklärt wird, gebeten. Der zweite Teil des Zuschuss-Antrags bezog sich auf eine finanzielle Unterstützung eines Vortrags, der die Lebensgeschichte der einst in Feuerbach lebenden und vom NS-Regime verfolgten Opfer aufgreift. Für beide Antragteile lehnte der Bezirksbeirat es ab, eine Fördersumme zu gewähren. "Wir bitten Sie eindringlich, überlassen Sie diese Verantwortung nicht anderen, weil diese zuständig seien. Unterstützen Sie Bürgerinnen und Bürger, die mit Zeit und Geld sich für eine dringende Sache hier in Feuerbach einsetzen. Revidieren Sie ihren Beschluss, setzen Sie Zeichen und unterstützen Sie wenigstens mit einem finanziellen Beitrag die Initiative der Stolpersteine", heißt es in dem Brief.
 
Aktualisiert: 27.09.2007 06:03 Uhr

Weitere Informationen über die Stolperstein-Initiative Stuttgart-Feuerbach

 

StolperKunst belebt Erinnerung

 

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...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

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Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

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