Ansprechpartner in Stuttgart-West
Seit Mai 2004 gibt es auch in Stuttgart-West eine Initiative Stolpersteine. Mit Unterstützung anderer Intiativen wurde damals die Recherche begonnen. Nach inzwischen vorliegenden ersten Ergebnissen müssten etwa 1300 Bürgerin und Bürgerinnen jüdischen Glaubens von 1933-1942 in Stuttgart-West gelebt haben. Davon wurden ca. 490 deportiert. Von diesen bisher 490 recherchierten Namen kommen mit ziemlicher Sicherheit ca. 160 für die Verlegung eines Stolpersteins in Stuttgart-West Frage.
Bereits im September 2005 konnte der erste Stolperstein in Stuttgart-West in der Leuschnerstr. 51 verlegt werden. Mittlerweile wurden im April 2006 weitere 10 Steine verlegt und für November 2006 ist die Verlegung weiterer 15 Stolpersteine vorgesehen. Wenn Sie Interesse zur Mitarbeit haben oder weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Wolfgang Kress, Klugestr. 10, 70197 Stuttgart,
Tel. 0711/ 65 14 94, wolfkress@t-online.de
Bankverbindung:
Initiative Stolpersteine Stuttgart-West
LBBW, BLZ 60050101
Konto-Nr.: 207 98 57
Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern
Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier
Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner
Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter
Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."
Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)
heraus-gegeben von Margot Weiß
Publikationen aus dem Stuttgarter Norden
1. Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
2. Der Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
Verlegt
Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
heraugegeben von Elke Martin
Ernst Köhler
im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter
Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi
die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter
Max und Mathilde Henle
Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd
Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud
die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter
Hermine Wertheimer
zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter



