Was sind Stolpersteine?

Um den Ort, an dem man lebt, zu verstehen, ist es auch wichtig, seine Geschichte zu kennen.

Hände mit Stolperstein

Sie sind 10 x 10 cm groß, aus Beton gegossen, mit einer Messingtafel versehen und werden in öffentliche Gehwege bündig eingelassen, damit niemand durch sie zu Schaden kommen kann. Und trotzdem heißen sie “Stolpersteine”, denn wer sie im Vorübergehen sieht, soll im Geiste darüber stolpern, kurz innehalten und die Eingravierung lesen. Unter der Überschrift “Hier wohnte...”  wird damit direkt vor dem Wohnhaus des Opfers ein Stück Geschichte in unser alltägliches Leben zurückgeholt. Stolpersteine sollen ein Zeichen der Erinnerung sein, sollen die Opfer aus der Anonymität herausholen, dort, wo sie gelebt haben.

Der Gedanke zu solchen Stolpersteinen stammt von dem Kölner Künstler Gunter Demnig, der seit November 2000 über 11.000 von ihnen in Köln, Hamburg, Freiburg, Berlin und anderen Städten, aber auch im Ausland, verlegt hat. Über 500 Stolpersteine finden sich bereits in der Stuttgarter Innenstadt und den Vororten

Foto: Susanne Kern / Pressefoto Kraufmann & Kraufmann, Stuttgart

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