Literatur

  • "Der jüdische Frisör" – Auf Spurensuche: Juden in Stuttgart-Ost.
    1992, Silberburg-Verlag, Tübingen
  • Begleitbroschüre zur Ausstellung "tür an tür".
    1999, Intiative Stolperstein, Stuttgart-Ost
  • Müller, Roland: "Stuttgart zur Zeit des Nationalsozialismus".
    1988, Theiss Verlag, Stuttgart
  • Zelzer, Maria: "Stuttgart unterm Hakenkreuz". Chronik aus Stuttgart 1933-1945
    1983, Edition Cordeliers
  • Zelzer, Maria: "Weg und Schicksal der Stuttgarter Juden". Ein Gedenkbuch. Herausgegeben von der Stadt Stuttgart (Sonderband der Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart, 1964 (?)
    Ernst Klett Verlag, Stuttgart
  • "Stuttgart unter den Nazis" – Stadtplan von 1944;
    mit einer Liste des Terrors im Alltag.
    1999, Belchen Verlag, Freiburg
  • Kaspar, Fritz: "Hanna, Kolka, Ast und andere: Stuttgarter Jugend gegen Hitler".
    1994, Silberburg Verlag, Tübingen
  • Spurensuche: Juden und Judentum in Stuttgart.
    1988, Landeszentrale für politische Bildung, Stuttgart
  • Uhlmann, Fred: "Erinnerungen eines Stuttgarter Juden".
    1992, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart
  • Endemann, Fritz: "Nationalsozialistische Strafjustiz in Stuttgart"
    Zeitschrift "Schwäbische Heimat" 1991, Seiten 303 bis 313
  • Czermak Gerhard: "Christen gegen Juden" - Geschichte einer Verfolgung.
    1997, Rowohlt Taschenbuch Verlag
  • Sauer, Paul: "Die Schicksale der jüdischen Bürger Baden-Württembergs während der nationalsozialistischen Verfolgungszeit: 1933 - 1945";
    Statistische Erhebung der Dokumentationsstelle bei der Archivdirektion Stuttgart u. zusammenfassende Darstellung.
    1969, Kohlhammer Verlag, Stuttgart
  • "Die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung".
    1969, Kohlhammer Verlag, Stuttgart
  • Dokumente über die Verfolgung der jüdischen Bürger in Baden-Württemberg in 2 Bänden. 1966
  • "Stuttgart im Dritten Reich" / Projekt Zeitgeschichte Gesamtwerk
    Projekt Zeitgeschichte der Landeshauptstadt Stuttgart, 1982 - 1984
  • "Die Machtergreifung - Von der republikanischen zur braunen Stadt". 1983
    (auch als Film über die Landesbildstelle Württemberg, Stuttgart)
  • "Anpassung, Widerstand, Verfolgung". 1984
    (auch als Film über die Landesbildstelle Württemberg, Stuttgart)
  • "Völkische Radikale in Stuttgart, zur Vorgeschichte und Frühphase der NSDAP 1890 - 1925"; eine Ausstellung des Projektes Zeitgeschichte. 1982
  • Friedrich Wolf: "Die Jahre in Stuttgart 1927 - 1933". 1983
  • Prolog - "Politische Plakate der späten Weimarer Republik". 1982
  • "Spuren jüdischen Lebens in Württemberg und die nationalsozialistische Verfolgung:
    Juden in Württemberg, Kammerknechte des Kaisers"
    .
    1988, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
  • "Lebenszeichen: Juden aus Württemberg nach 1933".
    1982, Bleicher Verlag, Gerlingen
  • "Stuttgart: Geheim!" Ein dokumentarischer Bericht von Willi Bohn.
    1969, Röderberg Verlag, Frankfurt/Main
  • Heinz Weil: "Am Rande des Strudels"
    In Stuttgart geboren in der Arminstr. 8 im Süden. Karlsgymnasium. Jurastudium. Fremdenlegion. Nach der Deportation der Mutter kämpft er in der Armee de Gaulles. 1946 in die zerstörte Heimat zurückgekehrt, beendet er seine Ausbildung, wird Rechtsanwalt, Richter, Landgerichtspräsident in Ellwangen.
    Kohlhammer Verlag 1986, ISBN 3-17-009472-
  • Fred Uhlman: "Erinnerungen eines Stuttgarter Juden" Klett-Cotta 1992, ISBN 3-608-91370-X
    Eberhard-Ludwigs-Gymnasium. Jurastudium. Flucht nach Frankreich, dann nach England. Maler. "Als ich nach dem Krieg wieder nach Stuttgart kam, fühlte ich mich dort vollkommen fremd. Ich ging auf den jüdischen Friedhof und fand das Grab meiner Großmutter, die so gut zu mir gewesen war. Ich hätte die Gräber meiner Eltern besucht und das Grab meiner armen unglücklichen Schwester. Aber ihre Gräber, wenn sie überhaupt ein Grab hatten, waren weit, weit weg, irgendwo zwischen Bergen und Auschwitz."
  • Lebenszeichen: "Juden aus Württemberg nach 1933"
    Berichte emigrierter Juden, darunter viele aus Stuttgart. Interessant der Bericht von Franziska Mainzer, der Frau von Dr. Albert Mainzer, der in Auschwitz ermordet wurde. Sie hat als einzige Stuttgarterin die Deportation von 1942 nach Theresienstadt überlebt.
    Bleicher-Verlag 1982, ISBN 3-88350-600-1
  • Hannelore Marx: "Stuttgart - Riga - New York. Mein jüdischer Lebensweg"
    Hannelore Marx, geb. Kahn, Jahrgang 1922, ist in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Mit dem ersten Stuttgarter Transport am 1.12.1941 wurden sie und ihre Eltern nach Riga transportiert. Frau Marx überlebte den Holocaust und wanderte 1946 in die USA aus, wo sie heute noch lebt.
    Barbara-Staudacher-Verlag 2004
  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: "Politik & Unterrricht – Zeitschrift zur Gestaltung des politischen Unterrichts – Heft 2/99: Jüdisches Leben in Baden-Württemberg – Möglichkeiten zur Begegnung" Besuch in einer Synagoge, Spurensuche am Heimatort, Jüdisches Leben in Deutschland heute, Deutsch-israelischer Schüleraustausch-Ein Projektbericht.
    Neckar-Verlag 1999
  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Landes-arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart: "Bausteine: "Evakuiert" und "Unbekannt verzogen" – Die Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern 1941 bis 1945" Historische Einführung, Medien- und Literaturhinweise, Didaktische und methodische Impulse, Regionale und örtliche Dokumentation.
    Stuttgart, Oktober 2002, 2.überarbeitete Auflage
  • Bundesarchiv ? Außenstelle Ludwigsburg, Staatsarchiv Ludwigsburg und Stadtarchiv Ludwigsburg: "Ruth "Sara" Lax – 5 Jahre alt – deportiert nach Riga. Deportation und Vernichtung badischer und württembergischer Juden"
    Katalog zur Wanderausstellung. Ludwigsburg 2002
  • Eine gute Gesamtübersicht zur Situation in Stuttgart enthält ein 1991 im Verlag für Akademische Schriften erschienener "Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945", Band 5, Baden-Württemberg I, Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart / herausgegeben vom Studienkreis: Deutscher Widerstand, mit einem Vorwort von Siegfried Pommerenke, 1991, ISBN 3-88864-032-6
    Dort wird u.a. darauf verwiesen, dass
    • die Zeitungen der Stuttgarter Schoettle-Gruppe vermutlich in Heslach gedruckt wurden, wo sich der Buchdrucker Frieder Wurm nach seiner Entlassung beim Arbeitsamt im Sommer 1933 eine eigene Druckerei eingerichtet hatte;
    • sich zeitweise in einer Schuhmacherwerkstatt in der Adlerstraße ein getarntes KPD-Büro befand, wo insbesondere Materialien der Roten Hilfe geschrieben und vervielfältigt wurden;
    • in der Schuhmacherei Schlegel in der Böblinger Straße bis zu seiner Einberufung zur Wehrmacht am 20. Januar 1942 Gustav Stange aus Stammheim gearbeitet hatte, der als Zeuge Jehovas aus Glaubensgründen den Kriegsdienst verweigerte und deshalb am 20. Februar 1942 von einem Stuttgarter Kriegsgericht zum Tode verurteilt und erschossen wurde; 
    • die jüdische Malerin Alice Haarburger, deren Atelier in der Danneckerstr. 36 1938 enteignet worden war, am 1. Dezember 1941 nach Riga deportiert und vermutlich im März 1942 im Hochwald bei Riga erschossen wurde; 
    •  im Laufe des Jahres 1943 Lager für Kriegsgefangene an der Kaltentaler Straße in Möhringen, Heidenklinge in Heslach und in Lehen errichtet wurden.
  • Ebenfalls aufschlussreich ist der 1994 von der Landeszentrale für politische Bildung und dem Haus der Geschichte herausgegebene Band "Formen des Widerstandes im Südwesten 1933 - 1945", Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm, ISBN 3-88294-200-2
  • Beiträge zu einer Tagung des Stadtarchivs Stuttgart im Jahr 2000:  Krankenmord im Nationalsozialismus - Grafeneck und die "Euthanasie" in Südwestdeutschland, Beiträge von Thomas Stöckle, Dr. Martin Kalusch, Dr. Hans-Walter Schmuhl, Dr. Roland Müller (Hrsg.), Hohenheim-Verlag 2001
     

 

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

Jetzt bestellen...

Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter