Entstehung der Initiative Stolpersteine

Am 8. November 1998, am Vorabend des 60. Jahrestages der Pogromnacht vom 9. November 1938, luden Kirchengemeinden des Stuttgarter Ostens zu einem Gedenkweg ein, der Orte erfahrbar machen sollte, Ausgangspunkte für Verfolgung und Vernichtung ehemaliger jüdischer Nachbarn, aber auch Orte, an denen Überleben möglich wurde.

An der Gedenkveranstaltung nahmen rund hundert vorwiegend ältere Menschen aus dem Stuttgarter Osten teil. Ein Gespräch am Ende des Abends kreiste um die Frage: Wo wird in unserem Stadtteil an die ermordeten jüdischen Nachbarn erinnert? Einig war sich die Runde, dass das Gedächtnis des Stadtteils nicht nur an Jahrestagen aufleben sollte. Doch was wäre eine ?richtige? Form des Gedenkens?

Es entstand die Idee, eine Initiative zu gründen, die den ? vorläufigen ? Namen Initiative Stolperstein Stuttgart-Ost trägt. Der Gründerkreis bestand aus acht Personen, viele weitere Interessierte sind inzwischen dazu gestoßen, etliche neue Initiativen haben sich in Stuttgart gegründet.

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter