Kreszentia Schneck

Kreszentia SchneckDie älteste Teilnehmerin des Stuttgarter Transports war Kreszentia Schneck (1860 - 1943). Zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung und Deportation lebte die damals 84jährige mit ihren Söhnen und Töchtern in Ravensburg-Ummenwinkel. 

Eine Nachbarstochter, die damals 13-jährige Sophie, erinnert sich an die Haltung der Kreszentia Schneck beim gewaltsamen Abschied. Als sie auf den Lastwagen gehieft wird, singt sie laut: "Nun ade, du mein lieb Heimatland.".


Literaturhinweis: Dorothea Kinderlen, "Duesch halt fescht d`Zähn` zammabeißa ..." - Verfolgung und Vernichtung der Ravensburger Sinti, in: Verfolgung und Vernichtung der Ravensburger Sinti, in: Peter Eitel (Hg.), Ravensburg im Dritten Reich. Beiträge zur Geschichte der Stadt, 2. Aufl. Ravensburg 1998, S. 342 - 360. - Sophie Trapp, "Meine Geschwister kamen ins Lager, und ich blieb alleine", in: ... weggekommen. Berichte und Zeugnisse von Sinti, die die NS-Verfolgung überlebt haben. Herausgegeben von Daniel Strauß, Berlin 2000, S. 216 - 219.

 

Bildnachweis: Stadtarchiv Ravensburg, Bildarchiv Zittrell

StolperKunst belebt Erinnerung

 

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...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

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in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

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Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

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Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

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Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
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heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

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Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
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Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter