Wir tauern um Wolfgang Kress

Als am Morgen des 4. November 2019 in der Klugestraße im Stuttgarter Westen die Verlegung eines Stolpersteins für Erich Buchin anstand, warteten die MitstreiterInnen der Stolperstein-Initiative vergeblich auf Wolfgang Kress, der dieses Schicksal (wie so viele andere auch) recherchiert und zu der Verlegung eingeladen hatte. Wenig später wurde bekannt, dass er bereits am Samstag, dem 2. November 2019 in seiner Wohnung friedlich entschlafen war.

Mit dem Autor und Historiker Wolfgang Kress verlieren die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen einen Aktivisten, der seit der Ausdehnung der Aktion Stolpersteine in Stuttgart über den Bezirk Ost hinaus im Jahre 2005 dabei war, Schicksalen von NS-Opfern in den öffentlichen Archiven akribisch nachgespürt und empathische Texte für Faltblätter, Pressemitteilungen und Zeitungen verfasst und sein Wissen und seine Erfahrung selbstlos zur Verfügung gestellt hat. Er wollte zum besseren Verständnis unserer Geschichte beitragen, damit sich in einer Zeit, in der versucht wird, nationalsozialistisches Gedankengut wieder hoffähig zu machen, der angebliche „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte nicht wiederholt. Wolfgang Kress war immer ruhig, bescheiden, zuvorkommend und hilfsbereit – er wird uns als guter Freund und feiner Mensch in Erinnerung bleiben!

„Der Tod ist groß, wir sind die Seinen. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns!“ (Rainer Maria Rilke)

Für die Stuttgarter Initiativen - 06.11.2019
gez. Werner Schmidt und Harald Stingele

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StolperKunst belebt Erinnerung

 

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...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

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Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter