Deutscher Engagementpreis - Jetzt für Initiative Stolpersteine Stuttgart abstimmen!

Die Initiative Stolpersteine Stuttgart, die 2019 mit dem Stuttgarter Bürgerpreis ausgezeichnet worden ist, wurde im Nachgang für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Damit erfährt das ehrenamtliche Engagement der vierzehn Stuttgarter Stolperstein-Initiativen, die vor 20 Jahren mit der Initiative Stuttgart-Ost mit ihrer Erinnerungsarbeit begannen, Anerkennung und Würdigung. Abstimmen für Initiative Stolpersteine Stuttgart bis 24. Oktober hier!

In der aktuellen Zeit, in der nur noch wenige überlebende Zeitzeugen direkt berichten können und in der Demokratie und Menschenrechte gut gehütet werden müssen, setzt die Nominierung der Stolperstein-Initiative eine wichtige Unterstützung für eine nachhaltige Erinnerungskultur, die das Lernen aus der Vergangenheit in die Gegenwart und die Zukunft trägt.

Die Initiative wirkt in den Stadtteilen direkt, sie trägt bei zur politischen Bildung vor allem junger Menschen, die kaum mehr die Möglichkeit haben, Zeitzeugen persönlich zu hören. Archivrecherche, Zeitzeugen- und Angehörigenkontakte, Veranstaltungen, Ausstellungen, Stadteilführungen, Schulprojekte und Stolperstein-Verlegungen ermöglichen, mehr von der Geschichte des eigenen Wohnorts zu erfahren, in dem denjenigen Stuttgarterinnen und Stuttgartern, die zwischen 1933 und 1945 aus dem Stadtteil deportiert und ermordet wurden, durch Erforschung ihres Namens und ihrer Geschichte gedacht und durch die Verlegung persönlicher Gedenksteine (bisher rund 900 in Stuttgart) im öffentlichen Raum einen Teil der Würde wiedergegeben wird, die ihnen in der NS-Zeit genommen wurde.

Jetzt für Initiative Stolpersteine Stuttgart abstimmen!

Die Initiative Stolpersteine Stuttgart ist im Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2019. Vom 12. September bis 24. Oktober kann unter www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis für die Initiative Stolpersteine Stuttgart abgestimmt werden.

Die ersten 50 Erstplatzierten der Abstimmung gewinnen außerdem die Teilnahme an einem gemeinsamen Weiterbildungsseminar zu Öffentlichkeitsarbeit und gutem Projektmanagement in Berlin. Im Falle eines Gewinns würde die Initiative Stolpersteine Stuttgart das Preisgeld für die Forschungsarbeit der Initiative Stolpersteine Stuttgart und die weitere Verlegung von Stolpersteinen für Menschen aus Stuttgart verwenden, die 1933-1945 verfolgt, verschleppt und ermordet wurden.  
Vielen Dank für die Onlineabstimmung für die Initiative Stolpersteine Stuttgart!

Weitere Informationen:
•    Stimmen Sie hier online ab:
https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis
Hier sind ab 12. September alle Nominierten aufgelistet und Sie können im Suchfeld
die Initiative Stolpersteine Stuttgart eingeben, um für uns abzustimmen.
•    Bildmaterial und Logos des Deutschen Engagementpreises finden Sie unter
https://www.deutscher-engagementpreis.de/presse/mediathek

Kontakt
Die 14 Stuttgarter Stolperstein Initiativen arbeiten dezentral in den jeweiligen Stadtteilen. Zudem gibt es übergreifende Arbeitsgruppen und eine gemeinsame Koordinierung. Die Stuttgarter Gründungsinitiative S-Ost vertritt als Ansprechpartnerin für den Deutschen Engagementpreis die Initiativen Stolpersteine Stuttgart.
Initiative Stolpersteine Stuttgart-Ost
Gudrun Dorothee Greth
Werastr. 95
70190 Stuttgart
0711-2625949
info@stolpersteine-stuttgart-ost.de
www.stolpersteine-stuttgart.de und www.stolpersteine-stuttgart-ost.de

Pressekontakt Deutscher Engagementpreis
Markus Winkler, Pressereferent Deutscher Engagementpreis
Telefon: (030) 897947-64
markus.winkler@stiftungen.org
www.deutscher-engagementpreis.de

 

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

Mehr lesen...

in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

Mehr Infos

im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

Jetzt bestellen...

Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

Mehr Infos

Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter