Elke Banabak und Harald Stingele erhalten Ehrenplakette der Landeshauptstadt

Die Landeshauptstadt zeichnet Harald Stingele und Elke Banabak mit der Ehrenplakette für ihren Einsatz um die Erinnerungskultur aus. Der Gemeinderat hat die Würdigung am Donnerstag beschlossen. Der Kreis der Plakettenträger ist klein. Zwei bis vier Stuttgarter erhalten sie pro Jahr, mehr als 50 lebende Personen sollen das springende Ross aus Silber nicht am Revers tragen.

Harald Stingele ist Sprecher der Initiative Stolpersteine und hat ein Buch über die Stuttgarter Stolpersteine herausgegeben. Jener Steine, die an das Schicksal in der NS-Zeit verfolgter oder ermordeter Menschen erinnern. Beim Jugendamt trug er mit zum Denkmal der „Mulfinger Kinder“ bei. Jener Kinder, die bis 1944 im katholischen Kinderheim St. Josefspflege in Mulfingen lebten und dann fast alle nach Auschwitz deportiert wurden. Von 2008 bis 2011 war er Vorstand im Aktionsbündnis gegen den geplanten Abriss des Hotels Silber, seit 2012 ist er Vorstand im daraus gegründeten Verein.

Elke Banabak ist seit 2008 für den Erhalt und die Ausgestaltung des Hotels Silber engagiert. Sie war stellvertretende Vorsitzende der Initiative und ist Mitglied des Programmbeirats für gemeinsame Veranstaltungen des Hauses der Geschichte sowie des Vereins. Seit zwei Jahren vertritt Banabak die Initiative im Organisationsteam für die deutsch-italienischen Jugendcamps im August in Sant´Anna di Stazzema. Banabak gehört auch dem Mauthausen-Komitee an, das Fahrten für Schüler zu den Befreiungsfeldern im ehemaligen KZ Mauthausen organisiert. Die Ehrenplaketten werden bei einem Bürgerempfang verliehen. Stuttgarter Nachrichten

StN.de Konstantin Schwarz 04.07.2019

 

StolperKunst belebt Erinnerung

 

Logo StolperKunst

 

...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

http://www.stolperkunst.de

Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

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Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern

Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier

Weitere Infos

Das jüdische Zwangsaltenheim in Eschenau und seine Bewohner

Herausgegeben von Martin Ulmer und Martin Ritter

Infos und Bezug

Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

heraus-gegeben von Margot Weiß

 

 

Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

heraugegeben von Elke Martin

 

 

 

Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

 Info und Bestellung

Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
weiter

Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

Hermine Wertheimer

zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter