Berta Reif

Libanonstr. 3

Berta wurde am 6. Februar 1866 in Idar-Oberstein in die jüdische Familie Neuhäuser geboren. Von ihrem Ehemann kennen wir nur den Nachnamen Reif. In Stuttgart brachte Berta am 27. Juli 1890 den Sohn Fritz zur Welt. Wann ihr Mann starb, ist nicht bekannt. Sie blieb Witwe.
Dem Sohn gelang 1938 die Auswanderung in die USA. Seine damals 72 Jahre alte Mutter blieb in Stuttgart. Am  22. August 1942 wurde sie zunächst nach Theresienstadt deportiert. Wenig später, vom 22. bis 25. September 1942, wurde sie in das Vernichtungslager Maly Trostinec in der Nähe von Minsk verfrachtet. Einheiten von Schutzpolizei und Waffen-SS brachten die Opfer mit Lastwagen meist direkt vom Bahnanschluss zur Exekution, ohne dass sie das eigentliche Lager sahen. Weil Unterlagen über Berta Reifs Tod fehlen, wurde sie auf den 08.05.1945 für tot erklärt.

Der Stolperstein für Berta Reif trägt folgende Inschrift:
    HIER WOHNTE
    BERTA REIF
    GEB. NEUHÄUSER
    JG. 1866
    DEPORTIERT 1942
    THERESIENSTADT
    ERMORDET IN
    MALY TROSTINEC

Recherche und Text: Stolperstein-Initiative Stgt-Ost

 

StolperKunst belebt Erinnerung

 

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...ein Projekt der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen gegen Geschichtsvergessenheit!

 

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Warum Stolpersteine?

Für Hannelore Levi und ihre Eltern Berta und Ernst, letztere 1942 in Riga ermordet, wurden im Herbst 2017 Stolpersteine in Stuttgart verlegt. Pip McCosh (*1965, Neuseeland), Tochter von Hannelore Levi (*1928, Stuttgart,  gest. 2012, Neuseeland) schrieb am 22. Januar 2018 eine e-mail, die anschaulich zeigt, dass Stolpersteine ihre Schleifen bis ins Hier und Jetzt ziehen...

 

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in der Reihe TÜBINGER JUDAISTISCHE STUDIEN erschienen:

Briefe zur JÜDISCHEN EHEVERMITTLUNG 1911-1921

 

Info von Rainer Redies

im November erschienen:

Unerwünscht

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im Januar erschienen:

Buchcover: "Behandlung empfohlen"

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Publikationen aus dem Stuttgarter Norden

Else-Kahn-Broschüre Broschüre über „Else Kahn, geb. Jeselsohn. Nachgetragene Würde – nachgetragene Liebe. Eine Lebensgeschichte“

 

Broschüre „Der Killesberg unterm Hakenkreuz"
 

 

Broschüre JudenladenDer Stuttgarter "Judenladen": Ein fast vergessenes Stück Stuttgarter Stadtgeschichte
 

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Aus dem KZ Theresienstadt: "Was mich aufrecht erhielt, war die Post ..."

Postkarten aus Theresienstadt von Gertrud Nast-Kolb an ihre Tochter Ilse in Stuttgart (1944-1945)

Was mich aufrecht erhielt, war die Post... Titelblatt

 

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Infos und Bezug

Verlegt

Krankenmorde 1940-41 am Beispiel der Region Stuttgart
buchumschlag-verlegt-elke

 

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Info und Bestellung

Neu aufgelegt: Spuren vergessener Nachbarn

Titel Stolpersteinbuch
Das
Stuttgarter
Stolpersteinbuch
 

 

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Ernst Köhler

im August 1940 in Grafeneck ermordet - weil er krank war
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Walter, Hanna, Sofie, Rose, Erich, Auguste, Albert und Werner Levi

die ganze Familie wurde von den Nazis auf erschreckend gründliche Weise vernichtet weiter

Max und Mathilde Henle

Letzter frei gewählter Wohnort:
Hohentwielstrasse 146 B, Stuttgart Süd

Lydia Heilborn und ihre Tochter Gertrud

die Tochter in Grafeneck ermordet, die Mutter in Theresienstadt weiter

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zwangsevakuiert, deportiert und enteignet weiter